Regionalität und Vernetzung: Gemeinsam geht es besser!

- (c) BLE, Bonn
Regionalität und Vernetzung sind zentrale, übergreifende Kriterien fast aller Maßnahmen. Öko-Landbau kann nämlich besonders dann überzeugen, wenn die regionalen Zusammenhänge von Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung für die Verbraucher transparent und nachvollziehbar sind. Werden die Öko-Produkte an Handelspartner in der Region vermarktet, können sich die Verbraucher zusätzlich über den regionalen Bezug identifizieren. Diese Vernetzung zwischen Erzeugung, Verarbeitung, Vermarktung kann dem Kunden anschaulich vermittelt werden, indem die Marktpartner gemeinsame Maßnahmen durchführen. Unter Regionalität und Vernetzung verstehen wir aber nicht nur das Zusammenwirken aller Akteure der Wertschöpfungskette Öko-Landbau.

- (c) BLE, Bonn
Nach dem Motto "Gemeinsam geht's besser!" sollten geeignete Maßnahmen in Kooperationen mit mehreren Partnern auch außerhalb des Bio-Bereichs durchgeführt werden: z. B. Schulen, Kindergärten, Kommune (Umweltamt, Agenda-Gruppen etc.), Ärzte, Vereine, Verbände, Landfrauen und Landjugend, Kirchengemeinden, Jugend- und Mutter- Kind-Gruppen aber auch regionale Unternehmen und und und...
Die Kooperationspartner haben in der Regel einen eigenen Wirkungs- und Kundenkreis. Mit einer vernetzten Aktion lassen sich also viel mehr Verbraucher erreichen. Die Aufgaben können unter den Kooperationspartnern aufgeteilt werden, Synergien genutzt und Erfahrungen ausgetauscht werden.
Auf regionaler Ebene bestehen bereits erprobte Netzwerke, von deren Erfahrungen profitiert werden kann, z. B. in den Modellregionen des Wettbewerbs "REGIONEN AKTIV" des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (
www.nova-institut.de/modellregionen)
Letzte Aktualisierung: 23.07.2007

