Dezember 2011: Wie "weihnachteln" Sie in Ihrem Betrieb?
Jährlich bringt uns der Dezember eine Fülle von Weihnachten in allen Lebensbereichen: Lichterdekoration an Wohn- und Geschäftshäusern, Weihnachtsgebäck und -schokolade in den Einkaufsstätten, weihnachtliche Krippenspiele und andere Veranstaltungen, häusliches Plätzchenbacken, Geschenke suchen und vieles mehr. Und zu all dem auch noch Weihnachten im Betrieb? Vielleicht wünscht sich der eine oder andere Mitarbeiter im Betrieb eine weihnachtsfreie Zone. Zumal jede Art von Feier oder Aufmerksamkeit für die Angestellten auch einen zusätzlichen Arbeitsaufwand bedeutet - in der betriebsamen Vorweihnachtszeit keine leichte Aufgabe!
Andererseits ist eine Aktivität im Sinne des Beisammenseins aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerade in der für viele Lebensmittelverarbeiter arbeitsreichen Weihnachtszeit eine Maßnahme, die Teamgeist und Motivation der Mitarbeiter steigern kann. Vermieden werden sollte lediglich, dass die Teilnehmenden einer Weihnachtsaktion der Meinung sind, dass Zeit und Geld hätten besser investiert werden können.
Wie ist denn der Weihnachtsritus in Ihrem Betrieb? Eine etablierte Weihnachtsfeier, jährlich wechselnde Aktionen oder Vermeidungsstrategie? Um etwas frischen Wind in die weihnachtlichen Angelegenheiten zu bringen, könnten Ihnen die folgenden Tipps weiterhelfen:
- Haben Sie Auszubildende oder Praktikanten in Ihrem Betrieb? Lassen Sie diese die Feier als Übung zu Projekt- oder Veranstaltungsmanagement durchführen. Wichtig dabei ist ein etablierter Mitarbeiter als Ansprechpartner im Hintergrund. So kann ohne großen Aufwand ein neuer Impuls in angestaubte Gepflogenheiten gebracht werden. Diese Erfahrung kann Auszubildende und Praktikanten beruflich voranbringen, die Planung und Durchführung durch den "Nachwuchs" kann sich als jährliches Ausbildungsmodul etablieren.
- Sie haben jedes Jahr die gleiche Weihnachtsfestivität und allmählich staubt das Ganze ein wenig an (und es gibt auch nicht ausreichend Kapazität an "Nachwuchs", der nachhelfen könnte)? Überlegen Sie, wie Ihre Kolleginnen und Kollegen das Wort "Besinnlichkeit" am besten gemeinsam ausleben könnten. Einfache Dinge, die fast jedem Menschen Freude machen, sind hier naheliegend: ein gemeinsamer Waldspaziergang beispielsweise. Unterwegs kann noch Weihnachtsdekoration aus der Natur gesammelt werden oder die Wanderung wird mit einem gemeinsamen Weihnachstbaumfällen abgeschlossen.
- Sie sehen überhaupt keine Kapazität für Besinnlichkeit, die Mitarbeiter sprechen sich ebenso gegen eine Weihnachtsfeier aus? Versuchen Sie es doch mit einem kleinen Kärtchen mit Schokogruß im Postfach eines jeden Kollegen. Auch die Verlegung des Beisammenseins zu einem Neujahrstreffen kann den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Gelegenheit geben, sich für die arbeitsreiche Zeit im alten Jahr gegenseitig auf die Schulter zu klopfen.
Weihnachtsfeiern sind eine jährlich wiederkehrende Gelegenheit, die Wertschätzung gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Unternehmen zu leben und zu kommunizieren. Lassen Sie sich dies nicht entgehen!
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Biogenuss zur Vorweihnachtszeit
Eine Bio-Glühwei(h)n-Nacht, wie Sie für den Erzeuger-Bereich vorgeschlagen wird, lässt sich einfach auf einen Verarbeitungsbetrieb übertragen. Mit der Aktionsidee lassen sich Kontakte unter Kollegen vertiefen und neue knüpfen.
Aktionsidee: Bio-Glühwei(h)n-Nacht
Ökolandbau live erleben
In der Vor- und Nachweihnachtszeit keine Kapazität für eine gemeinsame Aktion gefunden? Dann verschieben Sie das Ganze doch in eine andere Jahreszeit und besuchen sie mit Ihrem Betrieb einen Biohof - die Grundlage der ökologischen Lebensmittelwirtschaft.
Aktionsidee: Betriebsausflug zum Biohof
Gemeinsam "etwas gebacken kriegen"
Sie sind ein kleiner Betrieb, nicht in der Backwarenherstellung tätig? Dann ist auch die gemeinsame Weihnachtsbäckerei eine Idee. Machen Sie sich und Ihren Mitarbeitern die Freude, und verwöhnen Sie sich mit selber gebackenen Köstlichkeiten.
Biozutaten für die Festtagsbäckerei
Besondere Geschenke
Kleine Aufmerksamkeiten unter Mitarbeitern - am besten Bio und Fair! Diese Geschenke machen, wenn es gut läuft, zwei Menschen glücklich: den, der schenkt und den, der beschenkt wird. Bei einem Geschenk aus Fairem Handel kommt noch eine dritte Person dazu: der Mensch, der mit der Herstellung des Geschenks beschäftigt war.
Bio und Fair erst recht zu Weihnachten!
Letzte Aktualisierung: 01.12.2011

