Januar 2012: Energieeffizienz in der Verarbeitung
Im Dezember 2011 wurde in zähen Verhandlungen auf der UN-Klimakonferenz in Durban über ein Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls verhandelt. Die Tatsache, dass nur durch eine massive Reduzierung der Treibhausgase notwendige klimapolitische Ziele erreicht werden können, scheint dort nicht zu ausreichend Handlungsdruck geführt zu haben. Das Ergebnis ist ein Kompromiss, der die Erarbeitung eines Weltklimavertrages bis 2015 vorsieht.
Ökologische Verarbeitungsunternehmen können und sollten daher selbstverantwortlich aktiv werden, indem sie energieeffizient produzieren und erneuerbare Energien nutzen - das trägt nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern senkt auch die Kosten der Unternehmen und stärkt deren Wettbewerbsfähigkeit.
Energieeffiziente Lösungen für die Unternehmen
Allein durch den Einsatz energieeffizienter Technik können Unternehmen enorme Mengen an Energie einsparen. Die klassischen Tipps sind hier u.a. die Abschaffung unnötiger Stand-by-Funktionen und die Umstellung der Beleuchtung auf Energiesparbetrieb mit tageslichtabhängiger Dimmung. Wird benötigte Energie zu einem hohen Anteil zurückgewonnen, beispielsweise über Wärmerückgewinnung und Pufferspeicherung, können erneut Emissionen und Kosten gesenkt werden. Die Deckung des notwendigen Energieeinsatzes aus regenerativen Energiequellen gehört dabei zum ökologischen Grundverständnis.
Die Broschüre "Energieeffizienz - Die intelligente Energiequelle - Tipps für Industrie und Gewerbe" zeigt anhand von Beispielen aus verschiedenen Branchen, dass es sich lohnt, nach konkreten Einsparmöglichkeiten zu suchen.
Die Mitgliedsunternehmen der Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der deutschen Wirtschaft ("Klimaschutz-Unternehmen") haben sich freiwillig zu messbaren Zielen bei Klimaschutz und Energieeffizienz verpflichtet und Energieeffizienzprojekte in ihren Unternehmen erfolgreich umgesetzt. Sie demonstrieren, wie man durch den Einsatz innovativer Technologie Kosten senkt und die Wettbewerbsfähigkeit steigert.
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Kohlendioxid-Zertifizierung für Bioverarbeiter
Die Verantwortung des Menschen an der Erderwärmung durch Produktion von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid (CO2) ist spätestens seit dem 2007 erschienenen Bericht des UN-Weltklimarates mehrheitlich von der Wissenschaft anerkannt. Die CO2-Zertifizierung ist eine von zahlreichen Möglichkeiten, gegen den Klimawandel zu handeln und dabei dem eigenen Unternehmen ein positives Profil zu verschaffen.
CO2-Zertifizierung für Bioverarbeiter
Interview zum Thema Nachhaltigkeit
Welche Unterschiede gibt es innerhalb des Bioangebotes? Was zeichnet Hersteller aus, die sich ganz und gar einer ökologischen und sozialen Wirtschaftsweise verschrieben haben? Interview mit Frank Stieldorf, Geschäftsführer des Fruchtsaftherstellers Voelkel, und Manuel Pick, Geschäftsführer der Ökologischen Molkereien Allgäu (ÖMA).
Interview: "Nachhaltigkeit lebt von der Sorgfalt in allen Bereichen des Unternehmens"
Stromwechsel zu regenerativen Energiequellen
Die ökologische Lebensmittelwirtschaft steht für eine nachhaltige und zukunftsfähige Form der Lebensmittelerzeugung. Dies umfasst zum einen die in den Rechtsgrundlagen detailliert geregelten Vorgaben zur Produktion, aber durchaus auch Bereiche wie beispielsweise die für die Produktionsverfahren eingesetzte(n) Energie(träger).
Strom sparen und Engergie aus erneuerbaren Quellen nutzen
Interview: Landwirtschaft-Ernährung-Klimaschutz
In der Diskussion zum Klimaschutz wird die Bedeutung von Ernährung und Landwirtschaft unterschätzt. Wie sieht ein klimafreundlicher Speiseplan aus und welche Rolle kann der Biolandbau dabei spielen? Das Presseforum BioBranche befragte dazu den Ernährungsexperten Dr. Karl von Koerber vom Münchener Beratungsbüro für ErnährungsÖkologie.
Klimaschutz und Ernährung: Dr. Karl von Koerber im Interview
Letzte Aktualisierung: 01.01.2012

