oekolandbau.de - Das Informationsportal



Marketing - Produktgestaltung

 
verpackter Labkäse
© BLE / Dominic Menzler

Wenn das Sortiment feststeht, müssen Verarbeitung, Verpackung und Vertrieb auf die Optimierung einiger Grundvoraussetzungen ausgerichtet werden. Dazu gehören folgende Forderungen:

  1. Nutzen, Qualität und Image der Produkte müssen sich im Sinne der Kundenwünsche vom Angebot der Wettbewerber abheben.
  2. Die Verpackung muss anwendergerecht (Händler, Verbraucher) sein und den Käse optimal schützen. Zu berücksichtigen sind daher insbesondere, die Verpackungseinheiten, das Verpackungsmaterial, die Haltbarkeit und Lagerfähigkeit des Materials sowie die ansprechende, ästhetische Erscheinung
  3. Die Kennzeichnung bzw. das Etikett muss den gesetzlichen Vorschriften (s.a. Einführung in das Milchrecht) gerecht werden und eine gute Wiedererkennung sowie eindeutige Identifizierbarkeit gewährleisten.

Das Image eines Produktes

Jedem Produkt haftet ein eigenes Image an, welches sehr beständig ist. Es wirkt ähnlich einem Vorurteil und wird durch folgende Faktoren bestimmt:

  • Die Produktqualität (ein mit minderer Qualität eingeführter Käse lässt sich nur durch viel Aufwand wieder mit einem guten Image versehen)
  • Die Vorstellungen und Erwartungen des Kunden
  • Die Bezeichnung (Standardsorte oder Eigenname)
  • Die Verpackung, Etikettierung und das äußere Erscheinungsbild
  • Der Erzeuger und Vermarkter selbst, sowie das Vertrauen was ihm entgegengebracht wird
  • Das äußere Erscheinungsbild des Hofes, Marktstandes oder Lieferfahrzeuges

Letzte Aktualisierung: 22.11.2011

Seitenende