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Wachstumstreiber im Biomarkt

 

Der Trend zu einem ökologisch verträglichen Lebensstil ist begleitet von einem Modernisierungs- und Wachstumsschub im Naturkostfachhandel hin zu Biosupermärkten. Diese Situation hat die Vollsortimenter des konventionellen Lebensmittelhandels und die klassischen Lebensmittelhersteller mit ihren Marken unter Handlungsdruck gesetzt. Seit 2006 werden allerorten neue Konzepte umgesetzt; viele Marken führen nun Biosortimente ein. So erzeugt das Wachstum aus sich heraus neues Wachstum. Heute kommt es für jeden Marktteilnehmer - egal ob Hersteller oder Händler - darauf an, auch Bio anbieten zu können. 

Bio - ein Wachstumsmarkt ohne Rohstoff

Zur Wachstumsbremse wird nun die beschränkte Rohstoffverfügbarkeit. Die Landwirtschaft hat in den letzten Jahren nur noch geringe Umstellungsraten auf Bio aufgewiesen. Nach Jahren des subventionsbedingten Biorohstoff-Überangebotes richtet sich der Markt nun wie zuletzt in den 80er Jahren nach der Nachfrage. Mit einer raschen Angebotsreaktion kann nicht gerechnet werden, denn Bio braucht je nach Rohstoff von sechs Monaten bis zu drei Jahren Umstellungszeit. Spezielle Warengruppen wie Obst & Gemüse, Eier oder Schweinefleisch lassen sich bei entsprechender Neuausrichtung der Bodennutzung bestehender Ökoflächen rascher umstellen. Als Hersteller im Biosegment muss man entsprechend ein vorausschauendes Biobeschaffungsmarketing betreiben.

Grafik über die Triebkräfte für den Bioboom in Deutschland. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Triebkräfte für den Bioboom in Deutschland. GRAFIK: nach ÖkoStrategieBeratung.
 

Letzte Aktualisierung: 22.11.2011

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