Sortierung und Behandlung
Naturdärme sind in jedem Fleischereibedarfshandel erhältlich. Sie werden als
- Bund = 25 m,
- Hank = 100 Yards ca. 91 m oder
- stückweise abgegeben
Die Kennzeichnung erfolgt durch Bindfaden und das Kaliber wird von gelb über gelb-weiß, blau, blau-weiß, rot, rot-weiß bis zu grün, grün-weiß immer weiter.
Farbe | gelb | gelb- | blau | blau- | rot | rot- | grün | grün- |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Schaf- | 14-16 | 16-18 | 18-20 | 20-22 | 22-24 | 24-26 | 26-28 | über 28 |
Schweine- | unter 26 | 26-28 | 28-30 | 30-32 | 32-34 | 34-36 | 36-40 | über 40 |
Rinder- | unter 30 | 30-32 | 32-35 | 35-37 | 37-40 | 40-43 | 43-46 | über 46 |
Rinder- | unter 40 | 40-45 | 45-50 | 50-55 | 55-60 | 60-65 | 65-70 | über 70 |
Die Kennzeichnung gilt für I a Qualität, bei der preisgünstigeren B-Sortierung liegt noch zusätzlich ein grauer Faden dabei.
Naturdärme müssen gekühlt gelagert und möglichst schnell verbraucht werden. Sie sollten vor der Verarbeitung mindestens 30 Min. handwarm eingeweicht und gut gewässert werden. Schweinesaitlinge und Kranzdärme werden auch innen mit Wasser ausgespült. Schweinekappen, Fettenden, Butten und Schweinemägen sollte man umwenden und auf Sauberkeit kontrollieren. Danach werden die Därme in frisches, handwarmes Wasser gelegt und vor dem Füllen gut ausgestreift. Nicht verbrauchte Naturdärme werden trocken mit Kochsalz gesalzen und gekühlt gelagert.
Letzte Aktualisierung: 22.11.2011
