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Rätsel Wasser

 

Manche Organismen, insbesondere solche aus dem Lebensraum Wasser, zeigen Rhythmen des Verhaltens oder der Vermehrung, die mit dem Mond in Beziehung stehen. Die Ursachen sind unbekannt. Die Dauer einer einfachen, in Wasser ablaufenden chemischen Reaktion (die Umwandlung von Wismutchlorid zu Wismutoxichlorid, das als weißer Schleier ausfällt) zeigt einen Zusammenhang zur Zahl der Sonnenflecken. Die Ursache ist nicht geklärt. Die Dicke von Bäumen ändert sich, vermutlich wasserbedingt, mit dem Mond. Dieses Phänomen wird gegenwärtig wissenschaftlich erforscht. Diese wenigen Beispiele mögen ausreichen, um zu verdeutlichen, dass Wasser noch viele Rätsel birgt.

Wasser ist unter chemischen Gesichtspunkten ein vergleichsweise einfacher Stoff, der aus Wasserstoff und Sauerstoff besteht. Während der molekulare Aufbau vieler, extrem komplizierter chemischer Verbindungen bereits aufgeklärt werden konnte, ist dies bei Wasser erst unvollständig gelungen. Mit großer Wahrscheinlichkeit ordnet sich das Grundmolekül, dessen Struktur bekannt ist, zu verschiedenartigen Überstrukturen. Diese werden allgemein Cluster (engl. für Traube, Klumpen) genannt. Die Vielfalt der möglichen Cluster ist riesig. Vereinfacht ausgedrückt wurde die Übereinstimmung von theoretischen Modellen des Wassers mit seinen messbaren Eigenschaften um so besser, je kompliziertere Wasserstrukturen als Basis der Berechnung verwendet wurden.

In der Unterschiedlichkeit der Cluster des Wassers wird auch die Ursache für das über 200 Jahre alte Rätsel Homöopathie vermutet. In der Homöopathie werden teilweise extrem verdünnte Substanzen verwendet, die erstaunliche Heilungseffekte auslösen können.

Letzte Aktualisierung: 22.11.2011

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