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Verminderung von Kalkablagerungen

 

Hartes Wasser hinterläßt beim Erhitzen die bekannten Kalkränder im Gefäß. Neben chemischen Enthärtungsverfahren gibt es die sogenannte physikalische Wasserbehandlung zur Verminderung der Kalkabscheidung. Zahlreiche Anbieter solcher Geräte arbeiten mit Magneten oder Spulen, durch deren Feld das Wasser fließt. Diese Geräte verändern den Mineralgehalt des Wassers nicht. Wenn sie funktionieren verändern sie jedoch das Kristallgefüge, so dass weniger Ablagerungen oder vermehrt lockere Krümel statt harter Krusten entstehen.

Die physikalische Wasserbehandlung war lange umstritten. Einige Hersteller haben ihre Geräte inzwischen nach dem anerkannten Prüfverfahren DVGW W 512 prüfen lassen. Dieser Test gilt als bestanden, wenn die Kalkablagerung um mindestens 65% gemindert wird. Seitdem solche erfolgreichen Tests vorliegen ist die grundsätzliche Kritik an physikalischer Wasserbehandlung geringer geworden. Das bedeutet jedoch nicht, dass alle angebotenen Geräte wirklich funktionieren. Interessenten sollten also genau prüfen, ob das Gerät ihrer Wahl eine solche Prüfung erfolgreich durchlaufen hat.

Auf der Internetseite der DVGW Cert GmbH, der Zertifizierungsfirma des Deutschen Verbandes für Gas und Wasser, finden Sie eine externer Link folgtListe von Unternehmen, die zertifizierte Geräte anbieten. Suchen Sie entweder nach Unternehmen oder mit dem Stichwort "Steinbildung".

Letzte Aktualisierung: 22.11.2011

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