Klostergut Plankstetten
Regionales Vernetzungskonzept
Die Benediktinerabtei Plankstetten wurde 1129 durch den Grafen von Hirschberg gegründet, 1806 säkularisiert und 1904 wiedergegründet. Nach der Regel des heiligen Benedikt sollen sich die Mönche selbst versorgen und von ihrer Hände Arbeit leben. Zur Lehre der Benediktiner gehört die Selbstversorgung mit allen Gebrauchsgütern. Dementsprechend werden auch heute im Kloster Plankstetten die Urprodukte aus der Landwirtschaft und Gärtnerei ökologisch erzeugt und in der klostereigenen Bäckerei, Metzgerei und Küche weiterverarbeitet und veredelt. Die handwerklich hergestellten Klosterprodukte werden im Klosterhofladen, über einen mobilen Verkaufswagen und in über 30 Bio- bzw. Naturkostläden vermarktet.
Die Landwirtschaft wurde 1994 auf die organisch biologische Wirtschaftsweise nach Bioland Richtlinien umgestellt. Neben der Metzgerei, der Bäckerei und dem Hofladen werden ein Gäste- und Bildungshaus, eine Buchhandlung sowie eine Klosterschenke mit Biergarten betrieben. Das Kloster betreibt auch eine Brennerei, in der aus dem Obst des Klostergutes hochwertige Biobrände hergestellt werden.
Das Klostergut kooperiert mit dem Riedenburger Brauhaus, das aus dem Braugetreide die drei naturtrüben Biere Dinkel, Spezial und Dunkles braut.
Die Benediktinerabtei Plankstetten ist ein spirituelles, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum in der Region. Dabei ist den Mönchen die Vernetzung mit der Region ein großes Anliegen. Zu diesem regionalen Autarkiekonzept gehört auch die Nutzung des Holzes aus dem eigenen Forst: Hiermit wurde das Betriebsgebäude nach baubiologischen Gesichtspunkten gebaut. Mit einer Biomasseheizanlage werden alle Haupt- und Nebengebäude der Klosteranlage beheizt. Auf den Dächern der landwirtschaftlichen Hofstelle wird mit einer Photovoltaikanlage pro Jahr ca. 200.000 kWh regenerativer Strom erzeugt.
Zahlen – Daten – Fakten
Arbeitskräfte
Frater Richard, 1 Agrar-Ingenieur, 2 Praktikanten oder Auszubildende, Aushilfskräfte
Standort
- Höhenlage: 440 bis 500 m über N.N.
- Durchschnittliche Jahresniederschläge: 650 mm
- Durchschnittliche Ackerzahl: 20 bis 54
- Bodenart: Heterogene Juraverwitterungsböden
Betriebsfläche
- Landwirtschaftlich genutzte Fläche: 215 Hektar
- Ackerfläche: 140 Hektar
- Dauergrünland: 75 Hektar
Fruchtfolge
- zwei Jahre Kleegras
- Weizen/Kartoffel
- Braugerste
- Ackerbohnen/Erbsen
- Dinkel/Roggen/Einkorn/Emmer
Tierhaltung
65 Mutterkühe (Fleckvieh), 60 weibliche Nachzucht, 400 Mastschweine, 80 Schafe (Coburger Fuchs), Damwild, Bienen
Aufstallung
- Rinderhaltung: Offenfront-Tretmiststall
- Schweine: Pig-Port-artig mit Flüssigfütterung
Fütterung
- Rinderhaltung: Weide, Kleegras, Grassilage, Heu, Treber
- Ochsen: Zusätzlich Kraftfutter aus betriebseigenem Getreide
- Schweine: Betriebseigenes Getreideschrot, Kleegras, Grassilage
Kooperation mit regionalen Bioland-Betrieben über Ferkellieferung
Verkauf
Online-Shop:
www.einkaufen-im-kloster.de
Klosterhofladen (100 % Bioprodukte)
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 – 18.00 Uhr, Samstag 8.00 – 17.00 Uhr
Telefon (0 84 62) 2 06-1 41, Telefax (0 84 62) 2 06-2 02
Email: hofladen@kloster-plankstetten.de
Anbauverband
Kontakt und Wegbeschreibung
Ansprechpartner und Kontakt
Klostergut PlankstettenFrater Richard Schmidt
Klosterplatz 1
92334 Berching Tel.: (0 84 62) 90 66 94, Fax: (0 84 62) 9 06 00 53
klostergut@kloster-plankstetten.de
Gästehaus St. Gregor (tagen - ausruhen - erholen)
Telefon (0 84 62/2 06-1 30), Telefax (0 84 62) 2 06-1 21
Email: gaestehaus@kloster-plankstetten.de
Klosterschenke mit Biergarten
Öffnungszeiten:
- Sommer: 1. April – 31. Oktober: Mo – So 11.00 – 19.00 Uhr
- Winter: 1. November – 31. März: Di – So 11.00 – 18.00 Uhr
Telefon (0 84 62) 2 06-1 70, Telefax (0 84 62) 2 06-1 83
Email: schenke@kloster-plankstetten.de
Wegbeschreibung:
A 9 Ausfahrt Greding, Richtung Berching, Benediktinerabtei Plankstetten, am Kloster Richtung Fribertshofen zum Staudenhof
Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken
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Letzte Aktualisierung: 19.01.2012



