Zusatz-Info: Einkorn
Trotzt Schädlingen und rauem Klima
Einkorn ist eine sehr alte Getreideart. Bereits 7.600 v. Chr. wurde es im Gebiet zwischen Euphrat und Tigris und später auch in Kleinasien und Europa kultiviert. Nach und nach wurde es aber von ertragreicheren Getreidesorten von den Feldern verdrängt. Seine Resistenz gegenüber Schädlingen, schlechten Böden und rauem Klima macht Einkorn heute besonders für Biobauern interessant.
Einkorn enthält wesentlich mehr Mineralstoffe und Eiweiß als Weizen. Auch die Gehalte der "konzentrationsfördernden" essentiellen Aminosäuren Isoleucin, Methionin und Phenylalanin sind beim Einkorn deutlich höher.
In der Bäckerei erkennen Sie Brote aus Einkornmehl an der charakteristischen Gelbfärbung. Diese wird durch den hohen Carotingehalt verursacht. Ein positives Merkmal: Aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften können Carotine vorbeugend gegen Darmkrebserkrankungen wirken.
Backwaren aus Einkornmehl schmecken zart nach Nüssen. Sie sind leicht und gut bekömmlich. Die ganzen Körner geben auch Aufläufen und Gemüsefüllungen eine besondere Note.
Portal-Tipp
Alte Getreidearten neu entdeckt: Emmer, Einkorn und Co.
(Beitrag im Verarbeiter-Bereich)
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Zusatz-Info: Einkorn
Letzte Aktualisierung: 09.12.2011
