Forelle, Lachs & Shrimps
Fisch - der Schwarm ernährungsbewusster Verbraucher

- Beliebte Delikatesse: Lachs
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Ein- bis zweimal in der Woche sollte Fisch auf den Tisch - das empfehlen Ernährungsexperten. Fisch ist ein hochwertiges und leicht verdauliches Lebensmittel. Er enthält wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Nicht nur deswegen, sondern auch weil er besondere Geschmackserlebnisse bietet, ist Fisch zum Schwarm einer wachsenden Zahl ernährungsbewusster Genießer geworden. Wer Biofisch auf dem Tisch haben will, ist bei Fisch aus ökologischer Aquakultur an der richtigen Adresse, denn "wilden Ökofisch" gibt es nicht.
Nachhaltig und ökologisch, damit Fisch Zukunft hat
Grenzenlos erscheinen die Meere, grenzenlos auch die Nahrung, die sie für die Menschen bergen. Das Sprichwort "munter wie ein Fisch im Wasser" taugt indes nur bedingt für den Vergleich mit quicklebendiger Frische. Die Schuppentiere sind Umweltbelastungen und Nachstellungen durch Fangflotten ausgesetzt.
Laut Angaben des WWF gelten weltweit 77 Prozent der genutzten Bestände als überfischt oder bis an die natürlichen Grenzen befischt. Das heißt, dass zu befürchten ist, dass sich die betroffenen Fischarten nicht mehr ausreichend fortpflanzen können. Besonders betroffen davon sind zum Beispiel Aal, Dorsch, Roter Tunfisch, Rotbarsch oder Kabeljau aus dem Nordostatlantik.
Seit 1. Januar 2002 gilt die EU-weite Kennzeichnungspflicht für Fischprodukte. Handelsbezeichnung, Fanggebiet und Produktionsmethode müssen auf der Verpackung oder am Preisschild in der Fischtheke aller frischen, gefrorenen und geräucherten Fische, von Matjes und rohen Garnelen aufgeführt sein. Diese Kennzeichnung hilft Verbrauchern dabei, sich gezielt für oder gegen ein Produkt zu entscheiden.
Jeder zweite Speisefisch, der heutzutage weltweit auf den Tisch kommt, stammt aus Aquakultur. Aquakultur ist der Überbegriff für Teichwirtschaft, in der vor allem Karpfen, Forellen, Shrimps, Welse und Buntbarsche "erzeugt" werden, sowie für Netzgehege-Kulturen, in denen unter anderem Lachse heranwachsen. Aquakultur ist laut FAO der Zweig der Nahrungsmittelproduktion, der am schnellsten wächst. Doch diese moderne Massentierhaltung für Fische ist nur dann nachhaltig, wenn sie nach ökologischen Richtlinien betrieben und zertifiziert wird.
Immer häufiger kommen auch Biofische aus ökologischen Aquakulturen in den Handel, zum Beispiel Lachs, Forellen, Karpfen und Pangasius sowie Shrimps, Garnelen und Muscheln. Die EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau enthalten erstmals auch Vorgaben zur ökologischen Aquakultur. Bis dato war eine Ökozertifizierung von Fischen und Meeresfrüchten nur nach privatrechtlichen Standards (zum Beispiel Naturland) möglich. In entscheidenden Punkten bleiben die gesetzlichen Bestimmungen allerdings unter dem Niveau der privatrechtlichen Vorgaben.
Mehr zu diesem Thema in den Unterkapiteln
Ökologische Aquakultur
Heimische Fische
Delikatessen aus dem Meer
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Letzte Aktualisierung: 16.12.2011
