Sommergemüse
Hochsaison für Freiland-Gemüse

- Typisches Sommergemüse: Tomaten
(c) BLE, Bonn
Zahllose Sorten wachsen jetzt im Freiland - von der Artischocke über den Fenchel bis zur Zucchini. Ab Juli kommt auch das Lieblingsgemüse der Deutschen in Bioqualität auf den Markt: die Tomate.
Leider aber gedeihen auch weniger liebsame Organismen in der heißen Jahreszeit: die Blattlaus, der Mehltau und andere Schädlinge. Bio-Landwirte verzichten zugunsten der Umwelt auf chemisch-synthetische Bekämpfungsmittel. Daher müssen sie, um ihre Ernte zu schützen, deutlich mehr handwerkliche Mühe aufwenden als konventionelle Landwirte.
Zwar kennt man auch einige wirkungsvolle natürliche Mittel, die helfen können, die Pflanzen vor Schädlingsbefall zu bewahren, zum Beispiel Brennnesseljauche. Doch oft sind solche Maßnahmen nicht ganz ausreichend. Zusätzlich ist es nötig, die Pflanzen vorbeugend widerstandsfähig zu machen, zum Beispiel durch die Auswahl eines geeigneten Standortes, eine günstige Nachbarschaft zu anderen Pflanzenarten und die ständige Bearbeitung des Bodens.
So erklärt sich, dass auch im Sommer Biogemüse etwas teurer ist als konventionell angebautes. Doch der Aufwand, den Biolandwirte treiben, ist nicht nur ökologisch bedeutsam. Er hat auch viele Vorteile für Verbraucherinnen und Verbraucher: Biogemüse enthält weniger Wasser und ist dadurch aromatischer und gehaltvoller, oft sogar besser haltbar.
Sommer - Saison für ...
Artischocke, Aubergine, Blumenkohl, Brokkoli, Erbsen, Fenchel, grüne Bohnen, Kohlrabi, Lauch, Mangold, Möhren, Paprika, Radieschen, Rettich, Salate, Salatgurke, Sellerie, Tomate, Zucchini, Zuckerschoten, Zwiebeln...
... und viele andere regionale Spezialitäten!
Übersicht der Kapitel
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Hülsenfrüchte
Vergessene Gemüsearten
Letzte Aktualisierung: 09.12.2011
