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Bärlauch

''Dufte'' Delikatesse mit heilsamer Wirkung

Bärlauchpflanze
Bärlauchpflanze
(c) www.baerlauch.net; Foto:Ernest Trümpy;

Wenn sich beim Waldspaziergang plötzlich starker knoblauchähnlicher Duft bemerkbar macht, dann kann er nicht weit sein, der Bärlauch. Weshalb er lange in Vergessenheit geriet, ist nicht nachzuvollziehen, denn er ist überall in Mitteleuropa leicht kultivierbar.

Naturkostläden bieten die fleischigen, intensiv grünen Blätter schon lange als Pesto im Glas an. Dort und auf dem Wochenmarkt gibt es ihn das ganze Frühjahr hindurch auch frisch im Bund. In der Volksmedizin gilt Bärlauch - wie sein berühmterer Verwandter, der Knoblauch - als hilfreich bei Verdauungsbeschwerden, Arteriosklerose und Bluthochdruck. Er enthält ätherische Öle, die leicht antibiotisch wirken, und außerdem sehr viel Vitamin C.

Zubereitungs-Tipp

Bärlauch lässt sich gut zu Saucen und Dips verarbeiten. Außerdem macht er jede Nudel- oder Kartoffelpfanne zur Delikatesse.

Die Blätter einfach klein schneiden, blanchieren und zusammen mit Butter und geriebenem Käse kurz vor dem Servieren dazugeben. Faustregel: Man nimmt etwa 200 g Bärlauch auf 1 kg Kartoffeln oder 500 g Nudeln (Trockengewicht).

 

Letzte Aktualisierung: 09.12.2011

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