Guter Heinrich
Herb-würziges Kraut

- Guter-Heinrich-Pflanze
(c) Arche Noah e.V.
"Chenopodium bonus-henricus" lautet sein botanischer Name. Doch ob er die freundliche Namensgebung schon den alten Römern zu verdanken hat, ist strittig. Sicher ist nur, dass sie für seine Verbreitung in ganz Europa gesorgt haben. Die Blätter des Guten Heinrich wurden früher wie Spinat zubereitet, die Stiele der jungen Triebe galten besonders in England als Delikatesse.
Guter Heinrich hat einen interessanten herb-würzigen Geschmack. Er kann das ganze Jahr über geerntet werden und gilt im Anbau als unkompliziert. Seine Blätter welken aber rasch und müssen bald nach der Ernte verarbeitet werden. Dies ist vermutlich der Grund, weshalb er im vergangenen Jahrhundert fast völlig vom Spinat verdrängt wurde.
Zubereitungs-Tipp
Die Blätter waschen, klein schneiden und kurz blanchieren, dann wie Spinat anrichten. Die fleischigen jungen Triebe schälen und in wenigen Minuten in Salzwasser gar kochen. Mit zerlassener Butter servieren.
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Letzte Aktualisierung: 09.12.2011
