Pastinaken
Je kleiner, desto feiner

- Pastinaken
(c) Arche Noah e.V.
Äußerlich ähneln sie dem Rettich, doch der süßlich-aromatische Geschmack erinnert eher an Möhren. In vielen Ländern der Welt sind Pastinaken beliebt. In Deutschland aber fristete das Wurzelgemüse lange ein kümmerliches Dasein, bevor die Bio-Bauern es wieder entdeckten. Pastinaken werden erst im späten Herbst geerntet, bevorzugt nach den ersten Frostnächten.
Als gutes Lagergemüse haben sie aber bis zum Frühjahr Konjunktur. Allergiker sollten Pastinaken zunächst vorsichtig probieren, denn das Gemüse kann bei empfindlichen Menschen Hautausschläge hervorrufen.
Zubereitungs-Tipp
Als Faustregel gilt: je kleiner, desto feiner.
Pastinaken kann man roh essen, Liebhaber schätzen sie schwach gedünstet. Für eine feine Cremesuppe püriert man die gedünsteten Pastinaken und rührt sie mit Gemüsebrühe und etwas Sahne an.
Übersicht der Steckbriefe: Fast vergessene Gemüsearten
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Pastinaken
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Speiserüben
Topinambur
Letzte Aktualisierung: 09.12.2011
