Topinambur
Bizarr geformte Knollen

- Topinambur-Knollen
(c) BLE, Bonn; Foto: D. Menzler
Der Name verrät bereits die exotische Herkunft: Topinambur stammt aus Süd- und Nordamerika. Die Knolle wurde im 17. Jahrhundert von Seefahrern in Europa eingeführt, doch später von der besser lagerfähigen Kartoffel fast vollständig verdrängt.
Topinambur wird aus gutem Grund auch "Erdartischocke" genannt. Nicht nur, dass sie zur selben Gattung (den Korbblütlern) gehört, sie schmeckt auch ähnlich.
Topinambur entwickelt je nach Sorte weiße, gelbliche, rote oder violettfarbene Früchte, die oft bizarr geformt sind. Das Besondere an Topinambur: Die Knollen enthalten neben großen Mengen an Mineralstoffen und Vitaminen auch Inulin, eine Zuckerform mit ballaststoffähnlichen Wirkungen.
Topinamburknollen kommen im Herbst und Winter auf den Markt. Beim Kauf sollte man auf Frische achten, denn die Knollen schrumpeln rasch und verlieren ihr Aroma.
Zubereitungs-Tipp
Das Schälen ist mühsam, aber auch unnötig. Ein gründliches Abbürsten der Erdpartikel genügt. Die Knollen können fein geschnetzelt zu Rohkostgerichten gegeben werden. Zum Garen werden sie mit wenig Wasser oder Fett im eigenen Saft gedünstet, gebraten oder gebacken. Als Gewürz passt Kümmel.
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Topinambur
Letzte Aktualisierung: 09.12.2011
