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Januar 2012: Möhren, die betören

 
Bund Möhren. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Möhren gehören zum Lieblingsgemüse der Deutschen.
Foto: bio-mit-gesicht.de/Feneberg

Sie ist das Ereignis in der Ernährungsbranche, bietet aber auch viel Programm für interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher: die Internationale Grüne Woche in Berlin. Die Messe findet vom 20. bis 29. Januar statt. Unter dem Motto "Bio - Vielfalt erleben - Genießen" bekommen Besucher am Stand des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) leckere Kostproben und fundierte Informationen zu Biolebensmitteln. 2012 steht die Möhre im Mittelpunkt. Besucher können neue und alte Möhrensorten probieren, die ganz unterschiedliche Geschmackserlebnisse bieten. Informationen zur Grünen Woche finden Sie Opens external link in current windowhier.

Im ökologischen Landbau gibt es vermehrt Bestrebungen, mehr samenfeste Möhrensorten zu pflanzen, um die Sortenvielfalt zu erhalten und den Geschmack wieder in den Vordergrund zu stellen. Der Verein Kultursaat in Bad Nauheim setzt sich beispielsweise für die biologisch-dynamische Züchtung und den gewerbsmäßigen Anbau solcher Sorten ein. Sorten mit den wohlklingenden Namen wie Milan, Robila oder Rodelika sieht man immer öfter in Naturkostläden oder auch in den Supermarktketten wie tegut…, Basic und Alnatura. Die Möhren schmecken sehr aromatisch und können vom Landwirt selbst vermehrt und wieder ausgesät werden - im Unterschied zu Hybriden. In der Hybridzucht kreuzt man zwei Pflanzen unterschiedlicher Zuchtlinien. Positiver Effekt: Die Pflanzen sind oft vitaler und leistungsfähiger und bringen mehr Ertrag. Nachteil: Sie erzeugen keine eigenen Samen und sind somit teurer in der Gesamtproduktion.

Je mehr Geschmack, desto weniger Ertrag

Leider gilt oft die Faustregel: je mehr Geschmack und Inhaltsstoffe, desto weniger Ertrag. Das macht Biomöhren eben auch ein wenig teurer, aber auch nachhaltiger. Denn an die Bodenverhältnisse angepasste Sorten schonen die Natur. Sie sind widerstandsfähig gegen Schädlinge und kommen so gut ohne chemisch-synthetische Pflanzenbehandlungs- und Düngemittel aus. Da sich Möhren besonders für den Bioanbau eignen, stammen inzwischen laut Agrarmarkt Informationsgesellschaft schon 22 Prozent aus der ökologischen Landwirtschaft. Auch im Biogemüsesortiment ist die Rolle der Möhren unschlagbar. Sie machen knapp die Hälfte der gesamten Verkaufsmengen an Frischgemüse aus.

Möhren - auch im Winter ein Genuss

Neben Rosenkohl, Weiß-, Grün- und Rotkohl, Wirsing und Schwarzwurzeln sind Möhren auch ein ideales Saisongemüse im Winter. Sie enthalten viel Betacarotin, eine Vorstufe von Vitamin A, wichtig für ein gutes Sehen und stark im Schutz gegen Zellschäden. Außerdem sind die Möhren ein nennenswerter Lieferant von Folsäure und Mineralstoffen wie Kalzium und Magnesium sowie für Ballaststoffe.

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Wintergemüse

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Hülsenfrüchte sind international: Als wärmender Eintopf auf traditionelle Art oder als Ethno-Gericht zubereitet - die kleinen Kraftpakete passen prima in die Winterküche!
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Bio mit Mehrwert

Die Konsumenten interessieren sich immer stärker für die Erzeugungs- und Verarbeitungsgeschichte, die hinter einem Produkt steckt. Prinzipien wie die gerechte Entlohnung von Erzeugern oder faire Arbeitsbedingungen beeinflussen die Kaufentscheidung. Lesen Sie mehr über Unternehmen, die hier eine Vorreiterrolle einnehmen.
Unternehmensinitiativen

Vergleich von alten und neuen Sorten

Im Rahmen des Projekts "Vergleichende Qualitätsuntersuchungen von alten und neuen Gemüsesorten zur Entwicklung von Zuchtzielen für den ökologischen Gemüsebau" (BÖL-Projekt Nr. 02OE027) wurde am Beispiel von Möhren und Kohl die Qualität alter und neuer Sorten sowie von Sorten aus biologisch-dynamischer Selektion miteinander verglichen. Ein besonderes Augenmerk wurde auf den Vergleich von Hybridsorten und samenfesten Sorten gelegt.
Opens external link in current windowBericht zu Qualitätsuntersuchungen

Bio bringt Vorteile

Wollen Sie mehr wissen - darüber, wo Biolebensmittel herkommen, was Biobauern anders machen als ihre konventionell wirtschaftenden Kollegen, wie Sie Bioprodukte eindeutig erkennen und vor allem: Wo können Sie sie einkaufen? Anschaulich und praxisnah finden Sie hier zuverlässige Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Biolebensmittel.
Die zentralen Fragen

Möhrenquiche und andere Rezepte

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Lieblingsrezepte

Letzte Aktualisierung: 01.12.2011

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