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Februar 2012: Gesunde Ernährung soll Spaß machen

 
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Wer in Bioqualität einkauft, lebt gesund und schützt die Umwelt.
© BLE, Bonn, Foto: D. Menzler

Am Aschermittwoch, der in diesem Jahr auf den 22. Februar fällt, ist alles vorbei. Nicht nur Karnevalisten nehmen sich in der darauf folgenden Fastenzeit vor, jetzt mal gesünder zu essen und zu trinken. Sechs Wochen keinen Alkohol oder keine Süßigkeiten, kein Fleisch - oder ganz einfach gesünder ernähren. Aber wie geht das? Eine Fülle von Ratgebern und zahlreiche Artikel in Zeitschriften und Zeitungen klären in epischer Breite darüber auf. Mal sollen viele Kohlenhydrate in Form von Brot, Nudel und Kartoffeln auf den Teller, mal soll man genau an diesen Lebensmitteln sparen: Verbraucher sind von den widersprüchlichen Aussagen verwirrt. Dabei kann gesunde Ernährung ganz einfach sein: Bunt essen heißt das Geheimnis, von allem etwas und von nichts zu viel. Geheimnisvoller ist aber sicher, wie der innere Schweinehund, der Schoki, Chips und Currywurst haben möchte, so abgerichtet werden kann, dass er auf Salat, Pellkartoffeln mit Quark und Obst Lust hat.

Strenge und Disziplin schaden dem Schweinehund zwar nicht, man muss ihn aber mit Leckerlis bei Laune halten. Essen soll Spaß machen! Wenn Sie also eine Weile ganz auf Süßigkeiten verzichten, dann gönnen Sie sich doch den Genuss von süßen Früchten wie Bananen oder Ananas oder ein Stück Kuchen mit Vollkornmehl und Honig. Fruchtsäfte, beispielsweise mit Rhabarber, Erdbeere oder Birne, bringen schon einen Vorgeschmack von Frühling und Sommer ins Glas und ins Gemüt.

Bio schützt Mensch, Tier und Umwelt

Wenn Sie dann noch Lebensmittel in Bioqualität kaufen, tun Sie nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern auch der Umwelt etwas Gutes. Ob beispielsweise viele Mineralstoffe und Vitamine in Obst und Gemüse stecken, das hängt mit der Sorte und dem Erntezeitpunkt zusammen. Saisonale Ware aus dem Freiland schneidet immer besser ab als solche aus dem Gewächshaus, auch wenn sie konventionell ist. Dennoch bleibt ein großer Unterschied zwischen bio und nicht bio. Die Bioware ist in der Regel frei von Rückständen - beispielsweise von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln, weil die im Ökolandbau gar nicht erlaubt sind. Außerdem schützt der Anbau die Umwelt, weil er mit natürlichen Mitteln die Bodenfruchtbarkeit erhält, die Artenvielfalt fördert, das Grundwasser nicht belastet und wertvolle Ressourcen der Natur bewahrt.

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Ökolandbau - was heißt das?

Oberstes Prinzip im ökologischen Landbau ist ein möglichst geschlossener natürlicher Betriebskreislauf. Dies wird dann am besten erreicht, wenn Pflanzenbau und Tierhaltung auf dem Hof aufeinander abgestimmt sind. Dabei richtet sich die Anzahl der auf einem Biohof gehaltenen Nutztiere immer nach der Größe der bewirtschafteten Fläche.
Das ist wichtig im Ökolandbau

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Letzte Aktualisierung: 01.02.2012

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