Düngung

Düngung im ökologischen Landbau

Damit neue Pflanzen und Bodenlebewesen immer genügend Nährstoffe zum Wachsen bekommen, braucht der Boden Dünger. Der Biobauer und die Biobäuerin lassen da gerne andere für sich arbeiten: Die Tiere im Stall helfen zum Beispiel mit ihrem Mist, in dem neues "Futter" und neue "Arbeit" für die Bodentiere steckt.

Bestimmte Pflanzen helfen zusammen mit den sogenannten Knöllchenbakterien: Klee, Erbsen, Ackerbohnen und Lupinen hinterlassen auf dem Acker ihre Düngergaben.

Wenn du einmal ein Klee-Büschel tief ausgraben kannst, wirst du an seinen Wurzeln diese kleinen roten oder weißen Knöllchen entdecken. In ihnen erzeugen Bakterien zusammen mit der Pflanze wertvolle Düngerstoffe (Stickstoff) für den Boden und die nächsten Pflanzen. Pflanzen, die an ihren Wurzeln Knöllchen bilden können, in denen Stickstoff gespeichert wird, heißen Leguminosen.

Klee, Ackerbohnen und Lupinen kommen nicht bei uns auf unseren Teller, sondern dienen z.B. als Futter für die Kühe im Stall. Viele Nährstoffe, die in diesem Grünfutter enthalten sind, landen nach der Wanderung durch Magen und Darm der Kühe auf dem Misthaufen. Wird dieser Mist wieder auf den Feldern ausgebracht, versorgt er wiederum die Pflanzen mit Nährstoffen und der Kreislauf zwischen Boden, Pflanze und Tier schließt sich.

Gülle, Mist, Kompost oder Jauche?

Gülle kann von Kühen oder Schweinen stammen. Sie ist flüssig, weil Kot und Urin sowie das ganze Wasser, mit dem der Stall sauber gemacht wird, darin vermischt sind.

Beim Mist sind Kot und das Stroh von der Einstreu vermischt. Viele Biobauern bereiten damit erst einmal einen Kompost, bis er ausgebracht wird.

Der Urin der Tiere und die Flüssigkeit, die im Stall oder vom Misthaufen durchsickert, nennt man Jauche.

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