Amaranth

Amaranth

Amaranthus caudatus

Amaranth ist eine sehr alte Kulturpflanze. Schon bei den Urvölkern, den Azteken (Zentralmexiko) und den Inkas (Hochlandindios) stand Amaranth als Grundnahrungsmittel neben Mais und Bohnen täglich auf dem Speiseplan.

Amaranth ist gar kein Getreide, sondern gehört zu der Familie der Fuchschwanzgewächse und ist mit der Roten Bete, Zuckerrübe und Mangold verwandt. Die Blätter des Amaranths können als Gemüse (wie Spinat) zubereitet werden.

Die Samenkörner des Amaranths ähneln auf den ersten Blick ein wenig der Hirse, die Körner sind jedoch heller und kleiner und haben einen nussigen Geschmack.

Amaranth ist eine genügsame Pflanze, die besonders leichte und sandige Böden liebt.

Die Samenkörner können ähnlich wie Getreide verwendet werden. Zum Brotbacken ist Amaranthmehl jedoch nicht geeignet, da es im Gegensatz zu Brotgetreide kein Gluten (sogenanntes Klebereiweiß, das den Teig zusammenhält) enthält. Es kann aber für Backwaren zu Weizen- oder Dinkelmehl beigemischt werden.

Heiliges Wunderkorn besonders lecker: Gepuffter Amaranth als Müsli-Zutat

Letzte Aktualisierung 09.10.2015

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