Buchweizen

Buchweizen

Fagopyrum esculentum

Der Buchweizen ist gar kein Getreide! Obwohl der Buchweizen den Weizen im Namen trägt, gehört er nicht zu den Getreidearten. Buchweizen ist ein Knöterichgewächs mit kleinen dreikantigen Samenfrüchten. Diese pyramidenähnliche Form erinnert an Bucheckern.

Ursprünglich stammt der Buchweizen aus China, das heute noch zu den größten Anbaugebieten zählt. Seit dem Mittelalter ist die Pflanze auch in Deutschland bekannt.

Hierzulande wird jedoch nur sehr wenig Buchweizen in verschiedenen Regionen wie der Lüneburger Heide und in der Eifel angebaut. Dabei ist er für Biolandwirte eine dankbare Kultur. Denn der Buchweizen stellt keine großen Ansprüche an den Boden und ist eine robuste Pflanze, nur Kälte mag er nicht.

Die Erntemengen sind jedoch sehr gering und das Schälen sehr aufwendig. Da die Samen sehr verletzlich sind, gehen beim Schälen viele Körner zu Bruch.

Buchweizen kann als ganzes Korn oder als Mehl verwendet werden. Das Mehl ist besonders fein. In Russland gehören Blinis zu den typischen Landesgerichten, das sind Fladen aus Buchweizenmehl. Auch Pfannkuchen, Waffeln und Kuchen lassen sich aus Buchweizenmehl herstellen.

Buchweizenkörner, in der Pfanne kurz angeröstet, schmecken lecker im Müsli oder Salat.

 

Letzte Aktualisierung 09.10.2015

Schulwettbewerb "ECHT KUH-L!"

Echt KUH-L Grafik

"Klima. Wandel. Landwirtschaft. – Du entscheidest!"

 

"Echt kuh-l"

Nach oben