Quinoa

Quinoa

Chenopodium quinoa

Quinoa (sprich "kienwa") gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse wie unsere Rote Bete und Spinat und ist keine Getreideart. Quiona ist selten auch unter den Bezeichnungen Reismelde, Reisspinat, Inkareis, Inkakorn, Perureis und Heidenkorn bekannt.

Quinoa ist die Kulturpflanze der Anden-Indianer, die dort bereits seit etwa 6.000 Jahren kultiviert wird. Die Inkas schrieben dem Korn magische Kräfte zu, es galt als Wundermittel für Kraft und Gesundheit.

In den Heimatländern wird Quinoa bis in eine Höhe von über 3.000 Meter angebaut. Die genügsame und äußerst robuste Pflanze übersteht sowohl Dürre als auch Kälte.

Die Samenkörner sind winzig klein, kaum größer als ein Stecknadelkopf und ähneln ein wenig dem Sesam.

Quinoa kann ähnlich wie Getreide verwendet werden. Zum Brotbacken ist Quinoamehl allerdings nicht geeignet, da es im Gegensatz zu Brotgetreide kein Gluten (sogenanntes Klebereiweiß, das den Teig zusammenhält) enthält, es kann aber für Backwaren zu Weizen, Dinkel- oder Roggenmehl beigemischt werden.

In einer Mischung mit Weizenmehl lassen sich auch Nudeln und Kekse herstellen. Gekocht kann Quinoa wie Reis verwendet werden.

Letzte Aktualisierung 09.10.2015

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