Kreislaufwirtschaft

Hintergrund

Mit dieser Unterrichtseinheit sollen die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler Kreisl├Ąufe in der Natur erkennen und verstehen lernen. Der m├Âglichst geschlossene Betriebskreislauf des ├Âkologischen Landbaus ist hierf├╝r ein hervorragendes Beispiel.

Nach dem Vorbild der Natur ist das Ziel, den ├Âkologischen Betrieb als ganzheitliches System so zu bewirtschaften, dass m├Âglichst geringe Zufuhren (Wasser, Energie, N├Ąhrstoffe, ÔÇŽ) von au├čen n├Âtig sind, ohne dass Mangelzust├Ąnde bei Nutztieren und -pflanzen entstehen. Besonders wichtig ist es, umweltsch├Ądliche Verluste an wertvollen N├Ąhrstoffen zum Beispiel durch Nitratauswaschung oder Ammoniakausgasung zu vermeiden.

D├╝ngung ist im ├ľkolandbau immer in gesamtbetrieblichem Zusammenhang zu sehen. Das hei├čt: Ackerbau und Viehhaltung sind in der Regel aneinander gekoppelt. Auf der Ackerfl├Ąche werden neben Verkaufsfr├╝chten auch Futterpflanzen f├╝r die Tierhaltung erzeugt. Die pflanzlichen Abf├Ąlle und der tierische Dung werden entweder frisch oder kompostiert auf die Ackerfl├Ąchen, von denen sie letztlich stammen, zur├╝ckgef├╝hrt.

Damit es nicht zu einem N├Ąhrstoff├╝berschuss kommt, der zur Belastung von Luft und Wasser f├╝hrt, wird die Tierzahl pro Einheit landwirtschaftlicher Nutzfl├Ąche begrenzt. Sie darf nur so hoch sein, dass der Grenzwert von aus Wirtschaftsd├╝nger anfallendem Stickstoff von 170 Kilogramm pro Jahr und Hektar nicht ├╝berschritten wird. Dementsprechend ist es im ├Âkologischen Landbau zwar erlaubt, viehlosen Ackerbau zu betreiben, jedoch keinesfalls eine fl├Ąchenlose Tierhaltung. Im viehlosen Betrieb muss die fehlende Tierhaltung durch eine entsprechende Fruchtfolge mit einem gewissen Anteil an Leguminosen, die als Gesundungsfr├╝chte f├╝r den Boden dienen und den Luftstickstoff sammeln, "ersetzt" werden.

Weitere Informationen zu den Prinzipien des ├Âkologischen Landbaus sind im Portal unter Prinzipien des ├ľkolandbaus zu finden.

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Einarbeitung von Festmist mit Federzinkengrubber

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