Zusatzstoffe

Material: Zusatzstoffe bei der ökologischen Wurstherstellung

Rahmenlehrplanbezug

Die Einheit orientiert sich an den Inhalten des Rahmenlehrplans zur Berufsausbildung zur Fleischerin/zum Fleischer.

2. Ausbildungsjahr, Lernfeld 7: Herstellen von Roh- und Kochpökelwaren

Hintergrundinformationen

Zusatzstoffe spielen bei der Lebensmittelverarbeitung eine große Rolle. Derzeit sind in der EU mehr als 300 verschiedene Stoffe für die konventionelle Lebensmittelproduktion zugelassen. Sie werden als Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geliermittel, Schutzgas, etc. verwendet.

Die EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau verbieten den Einsatz von Zusatzstoffen für Biolebensmittel bis auf wenige Ausnahmen. Es dürfen nur solche Zusatzstoffe verwendet werden, die in der Positivliste (Anhang VIII) der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 genannt sind, und dies sind etwa zehn Prozent der für konventionelle Produkte zugelassenen Zusatz- und Verarbeitungshilfsstoffe.

In dieser Unterrichtseinheit stellen die Schülerinnen und Schüler sich dem Problem des ökologisch produzierenden Fleischerhandwerks: Anhand eines praktischen Fallbeispiels entwickeln sie Rezepte für Koch- und Rohpökelwaren in Bioqualität.

Weitere Informationen zum ökologischen Fleischerhandwerk stehen im Verarbeiterportal von Oekolandbau.de zur Verfügung.

Schulwettbewerb "ECHT KUH-L!"

Echt KUH-L Grafik

"Klima. Wandel. Landwirtschaft. – Du entscheidest!"

 

"Echt kuh-l"

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