Der Bauernhof Familie Frey

Der Bauernhof Familie Frey: Konsequent Bio

Nach ihrem Entwicklungsdienst in Südamerika haben Regina und Ulrich Frey seit 1992 einen landwirtschaftlichen BioGemischtbetrieb im nördlichen Odenwald aufgebaut. Seit 2017 wird der Betrieb als GbR mit Sohn Sebastian geführt.

Warum Ökolandbau? „Weil sich die herkömmliche Agrarpolitik in einer Sackgasse befindet – von der Überschussproduktion bis hin zum maßlosen Energieverbrauch.“ Daher haben sie mit der Betriebsübernahme 1992 gleich auf ökologischen Landbau gemäß der Naturland-Richtlinien umgestellt. Neben Ackerbau und Mutterkuhhaltung bilden Legehennen den Kern des Hofs. Als neues Konzept brachte Sebastian Frey den „Agroforst“ ein.


Der Hof

Der Bauernhof Familie Frey GbR
Monbrunn 9
63897 Miltenberg
Bayern

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-003

Tel.: 09371-6 63 68

E-Mail: bio@bauernhof-frey.de
Internet: www.bauernhof-frey.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

67 ha Fläche: 47 ha Ackerland und 20 ha Dauergrünland

Wald

12 ha Wald

Tiere

4.000 Legehennen, 700 Mastpoularden p. a., 20 Mutterkühe und Deckbulle


Kühe, Hühnergarten, Agroforst

Die Mutterkühe sind Fleischrindkreuzungen. Die Rinder stehen den größten Teil des Jahres auf der Weide, den Winter verbringen sie im großzügigen Laufstall. „Für unser Hauptstandbein Legehennen haben wir ein ganz spezielles Konzept entwickelt, den „Hühnergarten Monbrunn.“ Zu den bestehenden zwei Mobilställen ist ein weiterer für 2.000 Tiere hinzu gekommen und damit ein wichtiger Baustein des Gesamtkonzepts fertiggestellt worden.

„In unserem Hühnerauslauf haben wir Hecken und Obstbäume gepflanzt. Sie dienen als Windschutz und Deckung für die Hennen. Es stehen jedem Tier etwa zehn Quadratmeter Freiland zur Verfügung“, ergänzt der Landwirt. Diese Maßnahme gehört zu unserem Agroforst-Konzept, einer Bewirtschaftungsform, bei der Gehölzpflanzen mit Acker oderWeideland kombiniert werden. Dabei kommt es zu Synergieeffekten zwischen den verschiedenen Kulturformen. Wasserhaltefähigkeit, Erosionsschutz, Kleinklima und Biotopvernetzung sind die Themen, die dazu beitragen, unsere Landwirtschaft an die klimatischen Veränderungen anzupassen und Artenvielfalt zu ermöglichen.

Beim Thema „Agroforst“ nehmen die Freys eine Vorreiterrolle ein und etablieren dieses System in unterschiedlichen Ausprägungen auf den Eigentumsflächen des Betriebes.

Hofladen geöffnet: Mi 15 bis 18 Uhr, Sa 9 bis 12 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung.

Regionale Vermarktung

Aus eigenem Anbau gibt es am Mittwochnachmittag und am Samstagvormittag Eier, Kartoffeln, diverse Getreide sowie Fleisch- und Wurstwaren von Rind, Schwein und Geflügel ab Hof. Die Produkte gibt es auch in vielen Läden in der Region. Hofbesichtigungen bei Frey sind jederzeit für Interessierte möglich. Ob private Kleingruppen oder ganze Schulklassen – alle sind herzlich willkommen, Termine bitte vereinbaren.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 60 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 40 ha Ackerland und 20 ha Dauergrünland, dazu 9 ha Wald
  • Fruchtfolge: Klee, Winterweizen, Hafer/Erbsengemenge, Winterroggen, Kartoffeln und Hafer/Wickengemenge, Dinkel, Mais/Hirse
  • Tierhaltung: 700 Masthähnchen pro Jahr, 3.500 Legehennen, 18 Mutterkühe (Fleischrindkreuzungen, überwiegend Charolais), Deckbulle (Blonde Aquitaine)
  • Aufstallung: Hühner: Freilandhaltung und Mobilställe. Mutterkühe: Offener Laufstall mit Einstreu im Winter
  • Anbauverband: Naturland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-003

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

Letzte Aktualisierung 19.11.2021

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