Remlinger Rüben

Remlinger Rüben: Rüben aus Unterfranken

Seit mehr als einhundert Jahren werden im unterfränkischen Remlingen Rüben angebaut. 1992 gründeten Thomas und Ines Schwab hier einen Bioland-Betrieb. Zehn Jahre später erfolgte die Ausgliederung der Remlinger Rüben GmbH und Co. KG.

Waren es früher eher Futterrüben, sind es heute Speisemöhren, die hier im Unterfränkischen wachsen. „Trotz der schweren Böden der Gegend ermöglicht das Weinbauklima hier hervorragende Qualitäten bei Feldgemüse“, sagt „Rüben-Chef“ Thomas Schwab. Auf seinem Betrieb wachsen insgesamt 50 Hektar Möhren, Kartoffeln und Zwiebeln für die Menschen in der Region.


Der Hof

Remlinger Rüben GmbH & Co. KG
Thomas Schwab
Birkenfelder Straße 17
97280 Remlingen
Bayern 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Tel.: 09369-99 516

E-Mail.: schwab@remlinger-rueben.de
Internet: www.remlinger-rueben.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

110 ha Gesamtfläche für Gemüse- und Ackerbau

Gemüse

20 ha Kartoffeln, 20 ha Möhren, 10 ha Zwiebeln

Fruchtfolge

5 -jährige Fruchtfolge


Bio heißt Verantwortung

„Ökolandbau bedeutet für uns auch, Verantwortung für die Natur zu übernehmen“, so der Landwirt. Zur Sicherstellung der Bodenfruchtbarkeit nach ökologischen Gesichtspunkten wird eine weite Fruchtfolge mit Getreide und Zwischenfrüchten eingehalten. Als Dünge-Ergänzung besteht eine FutterMist-Kooperation mit Pferdehöfen und einer Schäferei. Die Remlinger Rüben GmbH & Co. KG ist für die Vermarktung der Eigenerzeugung zuständig. Eine weitere Aufgabe ist die Bündelung und Qualitätssicherung der Ware von 20 Partnerbetrieben in der Region Mainfranken. Möhren, Kartoffeln und Zwiebeln werden in Remlingen ganzjährig aufbereitet. Die Vermarktung geschieht in erster Linie über den Lebensmitteleinzelhändler „tegut“.

Hofladen geöffnet: Di, Do & Fr 10 bis 18 Uhr Sa 10 bis 12 Uhr

„Soziales“ Gemüse

Einen Hofladen gibt es trotzdem. Neben den Produkten aus eigenem Anbau erwartet er die Kundschaft mit einem umfassenden Frische- und Naturkostsortiment. An der kleinen Käsetheke und der „Unverpackt“-Insel besteht die Möglichkeit eines verpackungsfreien Einkaufs. Zweimal wöchentlich gibt es dazu frisches Brot von „Köhlers Vollkornbäckerei“ aus Würzburg.

Möhren, Kartoffeln und Zwiebeln, die nicht den Verkaufsnormen entsprechen, werden in Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen, wie der „Lebensküche“ in Schweinfurt, dem „Antonius Netzwerk Mensch“ in Fulda und der „Regenbogen“- Initiative in München, verarbeitet.

Die Remlinger Rüben haben mit ihrer Liefergemeinschaft und ihren Abnehmern ein einzigartiges Modell zur ganzjährigen Versorgung mit hochwertigem Bio-Gemüse entwickelt. Für das Gesamtkonzept des Betriebes gab es 2017 den Bundespreis Ökologischer Landbau. Wie und warum das alles funktioniert, können sich Gruppen und Einzelpersonen gerne vor Ort ansehen. Alle sind eingeladen, den Betrieb im Rahmen einer Führung kennenzulernen.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Ackerbau, Feldgemüsebau, Abpackbetrieb und Direktvermarktung
  • Betriebsfläche: 110 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, davon 20 ha Kartoffeln, 20 ha Möhren, 10 ha Zwiebeln
  • Fruchtfolge: 5-jähring: Luzerne, Kartoffeln, Winterweizen, Möhren oder Zwiebeln, Dinkel oder Hafer mit Luzerneuntersaat
  • Anbauverband: Bioland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

Letzte Aktualisierung 25.05.2021

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