Gut Dalwitz

Gut Dalwitz: Mecklenburger Urgestein

Auf Gut Dalwitz, zwischen Ostsee und Mecklenburgischer Seenplatte, gibt es ihn noch: den alten Adel. Wer steife Aristokratie erwartet, wird enttäuscht. Die von Bassewitz‘ sind herzliche Gastgeber und Überzeugungstäter in Sachen Ökolandbau.

Gut Dalwitz steht für einen gelungenen Mix aus Tradition, Innovation und südamerikanischem Flair. Seit 1349 ist das Gut (mit Unterbrechung von 1945 – 1991) in Familienbesitz. Landwirt Dr. Heinrich „Heino“ Graf von Bassewitz und seine uruguayische Frau Lucy bewirtschaften die alte Gutsanlage samt Ländereien seit 1992 als Bio-Betrieb. Das Criollogestüt „La Primera“ und die liebevoll im Landhausstil eingerichteten Ferienwohnungen begeistern die Gäste.


Der Hof

Gut Dalwitz
Dr. Heinrich Graf von Bassewitz
Dalwitz 46
17179 Walkendorf
Mecklenburg-Vorpommern 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-034

Tel.: 039972-56140

E-Mail: post@gutdalwitz.de
Internet: www.gutdalwitz.de; www.biofleisch-dalwitz.de

Zahlen – Daten – Fakten

Rinder

300 Angus-Rinder

Fläche

1.600 ha Fläche, davon 900 ha Ackerbau u. 700 ha Forstwirtschaft

Pferde

100 Criollo-Pferde


Ackerbau und Criollo-Cowboys

Der landwirtschaftliche Zweig erzeugt Kartoffeln, Getreide, Gemüse, Obst, Fleisch, Milch und Honig. Veredelt werden diese Produkte im Hofladen und Supermärkten verkauft. „Alle Lebensmittel, die wir produzieren, kann man hier auch kaufen“, erklärt der Betriebsleiter das regionale Vermarktungskonzept. Für Feinschmeckerinnen und Fleischliebhaber ist der Besuch des Hofrestaurants „Remise“ ein Muss – dort wird das Dalwitzer Angusrind in feinsten Bio-Menüs serviert. Das Rindfleisch kann man inzwischen auch online kaufen.

Der Reiterhof macht Gut Dalwitz zum perfekten Abenteuerspielpatz. Criollo-Cowboys treiben die Rinder ein und üben sich als Gauchos. Wer es lieber gemütlich mag, nimmt an den Farmritten durch die Landschaft teil. Auch für die Kleinen sind die Pferde ein Highlight: Stundenlanges Streicheln und Striegeln sind ausdrücklich erwünscht.

„Gut Dalwitz lädt ein, sich wie ein echter Gaucho zu fühlen – ein Stück Südamerika mitten in der Mecklenburger Pampa.“

Echte Idylle

„Wir haben hier 25 Einwohner pro Quadratkilometer“, spielt Heino von Bassewitz auf die Weite der ländlichen Idylle an. Eines ist ihm aber wichtig zu betonen: „Dalwitz ist ein landwirtschaftlicher Vollerwerbsbetrieb. Ackerbau und Viehzucht sind keine Urlaubskulisse, sondern der Mittelpunkt eines ökologischen und nachhaltigen Systems.“ Dieses basiert auf drei Prinzipien: geschlossene Kreisläufe, Freilandhaltung, keine Gentechnik. Der Mist der Tiere düngt die Pflanzen und das Futter wird selbst angebaut – ganz ohne Chemie.

Heino von Bassewitz‘ Vision ist ein autarker Wirtschaftskreislauf an einem marktfernen Standort. Die Energieproduktion über Photovoltaik- und Biogasanlage rundet das Konzept ab: „Wir verkaufen genauso viel Strom wie Lebensmittel. Über die Abwärme der Biogasanlage werden außerdem alle Wirtschafts- und Ferienwohnungsgebäude beheizt.“


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 1180 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 830 ha Ackeffläche und 350 ha Dauergrünland, 700 ha Wald
  • Fruchtfolge: Grundsätzlich nicht vor 6 Jahren dieselbe Frucht. Nach jeder Halmfrucht folgt eine Blattfrucht, nach Sommerfrucht eine Winterfrucht und umgekehrt. Vor Sommerfrüchten wird der Acker als Winterweide vorgenutzt. Auf 25 % der Flächen wird Kleegras als Ackerfutter angebaut und der Aufwuchs für die 537 kW-Biogasanlage genutzt.
  • Tierhaltung: 100 Mutterkühe, 50 Färsen, 50 Bullen, 100 Kälber der Rasse Angus und 80 Criollo-Pferde
  • Anbauverband: Biopark
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-034

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

Letzte Aktualisierung 13.07.2021

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