Steveshof

Steveshof: Leben wie im Bilderbuch

Auf dem Steveshof lebt eine alte Familientradition wieder auf: die Landwirtschaft. Seit mehreren hundert Jahren gibt es den Bauernhof und seitdem wird er von Familie Bönniger bewirtschaftet.

Hühner laufen und gackern auf dem Steveshof, auf dem Acker wächst wieder eigenes Getreide, im Garten summen die Bienen und die Galloway-Rinder weiden im Naturschutzgebiet im Hülser Bruch. „Angefangen hat alles mit unserer Vision, unseren Familienhof als Bio-Betrieb wieder aufleben zu lassen“, erinnern sich Stephie und Finn Bönniger.


Metzgerei und Hofladen

In einer alten Scheune wurde der Hofladen mit kleiner Metzgerei eingerichtet. Auf 160 Quadratmetern gibt es neben einem gut sortierten Trockensortiment täglich frisches Obst und Gemüse, ofenfrische Brötchen, Brot und Kuchen, 70 verschiede Käsesorten, erlesene Weine, täglich frische Eier von den freilaufenden Hühnern und erstklassige Wurst- und Fleischwaren aus der eigenen Bio-Metzgerei. Das Herzstück der Metzgerei ist ein Reifekühlhaus, in dem das Rindfleisch etwa drei Wochen abhängen kann und geschmackvoll, zart und saftig wird.

„So können wir unsere eigenen Qualitätsstandards setzen“, erklärt Finn Bönniger. „Unsere Kunden schätzen die hohe Qualität, die persönliche Nähe und die Beratung im Hofladen, die Fülle an Fachinformationen. Hinzu kommen absolute Transparenz und das regelmäßige Angebot, sich bei Führungen den Betrieb zeigen und erklären zu lassen.“

Galloways und Weidehühner

Die 70 schwarzgelockten, friedfertigen, robusten Galloway-Rinder des Steveshofs weiden im Hülser Bruch. Das ganze Jahr über leben sie im Freien, grasen gemütlich auf den nährstoffarmen Weiden und entwickeln bei einem äußerst langsamen Wachstum eine hervorragende Fleischqualität. Die extensive Weidewirtschaft ermöglicht, dass sich auch Wildtiere, Vögel und Insekten in den Wiesen ausbreiten können.

Die Weidemasthähnchen und Legehennen leben in mehreren Mobilställen mit großem Auslauf, die einmal in der Woche versetzt werden. So können die Hühner immer wieder grünes Gras picken und neue Wiesen entdecken. Außerdem werden die ausgeschiedenen Nährstoffe gleichmäßiger verteilt, Boden und Grundwasser geschont. „Wir sind uns des Einflusses auf die Umwelt – durch Tierhaltung und die Bewirtschaftung von Acker- und Weideland – bewusst. Aus Überzeugung wirtschaften wir daher ökologisch und sozial.“

Betriebsinfos


Letzte Aktualisierung 03.08.2022

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