Vogelfängerkaten

Vogelfängerkaten: Von Obst und Wildbienen

Auf den Flächen des Bio-Hofs Vogelfängerkaten bauen Harald Quint und seine Frau Bianca verschiedene Obstbäume und -sträucher an. Obwohl hier niemand mehr Vögel fängt, findet man trotzdem das ein oder andere Federtier.

Der Obstbaubetrieb Vogelfängerkaten liegt am Rande des idyllischen Naturschutzgebietes Hahnheide, zwischen Hamburg und Lübeck. Sein Name geht auf die Tradition des Vogelfangs zurück. Hier betreibt Familie Quint seit 2008 ökologische Landwirtschaft nach Bioland- und Demeter-Richtlinien und sagt: „Artgerechte Tierhaltung und nachhaltige Lebensmittelherstellung sind daher selbstverständlich.“


Der Hof

Vogelfängerkaten 
Vogelfängerkaten GmbH
Vogelfängerkaten 1
22959 Linau
Schleswig-Holstein 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Tel.: 04154-79 57 44

E-Mail: info@vogelfaengerkaten.de
Internet: www.vogelfaengerkaten.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

14 ha Fläche: 11 ha Obstbau und 3 ha Dauergrünland

Tiere

220 Legehennen und 200 Mastgeflügel, Wildbienenzucht

Wildbienen

300.000 Wildbienen zur Bestäubung


Typisch Wildbiene

Betriebszweige wie Obstbau und Geflügelhaltung sind durchaus typisch für die Region des östlichen Hügellands. Auch wenn hier keine wild lebenden Vögel mehr gefangen werden, gibt es eine Menge Gefieder auf dem Betrieb und drum herum. So findet man etwa Legehennen, Mastgeflügel, Gänse und Enten im Freiland oder ihren mobilen Ställen.

Die gesamte Hoffläche umfasst 14 Hektar einschließlich Streuobstwiesen, Plantagen und Teichen. Grünflächen dienen zur Heugewinnung und zur Weidehaltung der Tiere. Auf weiteren Plantagen wachsen Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen, Birnen und viele Äpfel. Für die Bestäubung sind Bienenvölker sowie rote und gehörnte Mauerbienen zuständig. Sie alle sorgen für die Befruchtung der Obstplantagen und Pflanzen.

Wie die Bezeichnung Wildbiene schon sagt, sind die Tiere wild und frei, kommen oder gehen, wie sie wollen. „Allerdings kann man Wildbienen auch als Nützlinge erwerben und einsetzen“, sagt Harald Quint. „Wenn es ihnen gefällt, bleiben sie ganz freiwillig.“ Offenbar ist das der Fall. Am Hof leben inzwischen um die 300.000 von ihnen.

Verkauf ab Hof: Obst, Eier und Apfelsaft gibt es jeden Samstag von 10 bis 14 Uhr.

Vielfalt auch zum Selbstpflücken

Das Ehepaar Quint pflanzte insgesamt 65 verschiedene Apfelsorten, viele davon typisch für die Region, wie beispielsweise Holsteiner Cox, Gelber Richard, Martini und der Seestermüher Zitronenapfel. Äpfel wie Elstar, Jonagold, Topaz und Boskoop können in der Plantage selbst gepflückt werden. Der jeweilige Pflücktermin steht auf der Internetseite. Jedes Jahr finden zwei Hoffeste statt. Von August bis Dezember gibt es ein offenes Hofcafé. Außerdem werden regelmäßig Führungen für Schulklassen und weiterbildende Infotage für Vertreterinnen und Vertreter des Einzelhandels angeboten. Auch hierüber informiert aktuell die Website.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Obstbau
  • Betriebsfläche: 14 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 11 ha Obstbau und 3 ha Dauergrünland
  • Fruchtfolge: Äpfel, Birnen, Zwetschgen sowie Heidelbeeren und Himbeeren in Dauerkulturen
  • Tierhaltung: 225 Legehennen und 200 Mastgeflügel, Wildbienenzucht
  • Aufstallung: Mobilställe und Freilandhaltung
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

Letzte Aktualisierung 13.07.2021

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