Weltbienentag

Weltbienentag

Wenn es draußen summt und brummt, sind Bienen nicht weit. Die fleißigen Vielflieger machen aber nicht nur Lärm – sie bestäuben auch Blüten. Ohne Bienen wäre es also nicht nur deutlich leiser, sondern auch weniger bunt in der Landschaft. Sie sind ein grundlegender Baustein im Ökosystem! Und – kaum zu glauben – sie können sogar zuverlässig Corona erschnüffeln.

Rund 85 Prozent der 2.000 bis 3.000 einheimischen Nutz- und Wildpflanzenarten sind von der Bestäubung durch Tiere abhängig. Diese wichtige Arbeit übernehmen neben Käfern, Fliegen, Schmetterlingen oder Vögeln auch Bienen. In Deutschland gibt es etwa 560 Bienenarten, wie zum Beispiel die Zweifarbige Sandbiene oder die Langkopf-Wespenbiene. Weltweit gibt es über 20.000 Arten!

Mit etwa 60.000 Duftrezeptoren auf ihren Antennen haben Honigbienen einen äußerst guten Riecher – nicht nur für Nektar: Eine Studie konnte nachweisen, dass Bienen in der Lage sind COVID-19-infizierte Proben am Geruch zu erkennen. Die fleißigen Vielflieger werden die üblichen Testmethoden natürlich nicht ersetzen.

Der 20. Mai ist Weltbienentag!

Der Imker-Pionier Anton Janscha wurde am 20. Mai 1734 geboren, er gilt als einer der Erfinder der modernen Bienenhaltung und war Rektor einer der ersten Imkerei-Schulen. Auf die Initiative des slowenischen Imkereiverbandes rief die UN daher Janschas Geburtstag als internationalen Tag der Bienen aus.

Wissenswertes rund um Bienen

gelbbindige Furchenbiene

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18.05.2020Bio im Alltag

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Honigbienen an Waben.

13.08.2019Bio im Alltag

Biohonig

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Zahlen rund um Bienen

  • Ein Bienenvolk besteht aus bis zu 60.000 Bienen.
  • In Deutschland gibt es knapp eine Million Bienenvölker.
  • Die weltweite Wirtschaftsleistung von Bienen wird laut der FAO auf 235 bis 577 Milliarden US Dollar pro Jahr geschätzt.
  • Bienen fliegen durchschnittlich 75 Kilometer pro Trag.
  • Es gibt weltweit circa 20.000 Wildbienenarten.
  • Die Sammlerinnen eines Volkes legen eine Strecke von bis zu 100.000 Kilometer zurück, damit ein Kilo Honig gewonnen werden kann.
  • Die kleinste Wildbiene, die Sand-Steppenbiene, ist nur circa vier Milimeter groß.
  • Eine Bienenkönigin kann bis zu 2.000 Eier am Tag legen.
  • Honigbienen haben etwa 60.000 Duftrezeptoren auf ihren Antennen. Sie können sogar mit Covid-19 infizierte Proben erkennen, wie ein niederländisches Forschungsteam herausfand.

Aus der Praxis: Bienen auf den Demonstrationsbetrieben

Wie arbeiten Bio-Imkerinnen und Bio-Imker? Was tun die Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau für eine bienenfreundliche Landwirtschaft? Schauen Sie bei den Demobetrieben vorbei und finden Sie es heraus!


Film ab: Für Biene, Mensch, Natur - Mellifera e. V.


Bienen-Quiz

Warum tanzen Bienen? Wie nennt man eine männliche Biene? Und wie entsteht eigentlich Bienenwachs? Beantworten Sie die Fragen des Bienen-Quiz und finden Sie es heraus! Zum Bienen-Quiz.

Aktiv werden: Bienen unter die Flügel greifen

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Damit Wildbienen, Schmetterlinge und Co. genug Nahrung finden, sollte immer etwas blühen. Mit Bio-Zierpflanzen und -Saatgut unterstützen Hobbygärtnerinnen und -Gärtner gleichzeitig bienenfreundliche Gärtnereien.

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Wir tun was für Bienen: Bundesweiter Pflanzwettbewerb

Bereits zum siebten Mal findet der beliebte Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen" statt. Die Initiative "Deutschland summt!" lädt wieder ein, kleine und große Flächen bienenfreundlich und naturnah zu gestalten. Vom Balkon, über die Terrasse bis hin zum Klein- oder Schulgarten kann alles dabei sein. Besonders Kreative können Musikbeiträge einreichen. Bis zum 31. Juli 2021 können alle Interessierten mitmachen. Jetzt heißt es: an die Schaufeln, fertig, los! Zum Wettbewerb


Jetzt Bienen füttern!

Auf der Website www.bienenfuettern.de informiert das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung über die Bedeutung von Bienen und anderen Bestäubern. Hobbygärtnerinnen und -gärtner erhalten in einem filterbaren Pflanzenlexikon Infos und Tipps zu verschiedenen bienenfreundliche Pflanzen.


Bienen in der Nahaufnahme


Letzte Aktualisierung 10.05.2021

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