Ingwer-Poularde und Linsen-Peperoni-Salat

Ingwer-Poularde und Linsen-Peperoni-Salat

Zutaten (für vier Personen)

Für die Poularde

  • 1 Poularde (etwa 1,5 Kilo)
  • 2 EL Kokosöl
  • 50 g Ingwer
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 Rosmarinzweig
  • 1 Thymianzweig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Küchenkrepp
  • Bräter

Für den Linsen-Peperoni-Salat

  • 50 g Beluga-Linsen
  • 4 Peperoni (lang, mild)
  • 1 Schalotte (klein)
  • 1 Möhre (klein)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 g Knollensellerie
  • 200 ml Geflügelfond
  • Olivenöl
  • Balsamessig (weiß)
  • Bohnenkraut, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Linsen etwa drei Stunden in einer Schüssel mit kaltem Wasser quellen lassen. Ingwer schälen, fein hacken und mit Chili und Kokosöl in einer Schüssel zu einer Marinade verrühren.

Die Poularde waschen, trocken tupfen und mit der Marinade einreiben. Anschließend die Poularde in einen Bräter geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Rosmarin- und Thymianzweig neben die Poularde legen. Die Poularde bei 200 Grad Celsius Umlufthitze in den Backofen schieben und 1 Stunde garen. Währenddessen Salzwasser in einem Topf erhitzen und die gequollenen Linsen darin etwa 4 Minuten garen.

Linsen durch ein Sieb gießen und beiseite Stellen. Peperoni, Sellerie und Möhren schälen, waschen und fein würfeln. Knoblauch und Schalotte häuten und ebenfalls fein würfeln. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Peperoni-, Sellerie-, Möhren-, Knoblauch- und Schalottenwürfel darin anschwitzen. Den Geflügelfond angießen. Anschließend das Ganze bei niedriger Temperatur etwa zehn Minuten weiterköcheln lassen, bis der Geflügelfond vollständig reduziert ist.

Das Gemüse aus der Pfanne nehmen und in eine Salatschüssel füllen. Mit Balsamessig, Olivenöl, Bohnenkraut, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Linsen unterheben und den Salat gut vermischen. Die Poularde aus dem Ofen nehmen. Keulen-, Flügel- und Brustfleischstücke auf vier Teller verteilen und zusammen mit dem Linsen-Peperoni-Salat servieren.

Tipp: Um dem Linsen-Peperoni-Salat eine besonders "afrikanische" Note zu verleihen, kann beim Anschwitzen der Peperoni-, Sellerie-, Möhren-, Knoblauch- und Schalottenwürfel sowie beim Abschmecken des Salats auch Erdnuss- statt Olivenöl verwendet werden.

Guten Appetit!


Empfohlen von:

Rainer Hensen, Mitglied der Koch-Vereinigung BIOSpitzenköche

Hintergrund

Auf der Grünen Woche 2013 war eine Rezeptwand die Attraktion am Stand des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft. Hier fanden die Messegäste leckere Rezeptvorschläge zum Mitnehmen und Nachkochen, ausgewählt von BIOSpitzenköchen und Preisträgern des Förderpreises Ökologischer Landbau.

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