Bio im Alltag


Kekse und Müsliriegel

Bio-Gebäck während der Verarbeitung. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Leckere Verführung auf dem Weg zur Packstation, Foto: Dominic Menzler, BLE

Im Bioladen und auch in den Bioregalen im Supermarkt finden Sie Biokekse und -gebäck in großer Auswahl. Klassiker wie der Butterkeks stehen neben italienischen Cantuccini, Cookies mit Schokostückchen, Nuss- und Dinkel-Keksen, Biskuits und Blätterteigbrezelchen. Alle, die unter Allergien leiden, freuen sich über die vielen Spezialgebäcke, die es in Bioqualität gibt. Wer Gluten, Hefe oder Milcheiweiß nicht verträgt, wird hier fündig.

Ein kerniger Müsliriegel kann schon mal eine Zwischenmahlzeit ersetzen - allerdings fällt die Wahl nicht leicht, so vielfältig ist das Bioangebot.

Knuspriges für zwischendurch

Die Basis für Kekse, Gebäck und Müsliriegel bilden Getreide, Fett und Süßungsmittel. Wenn Bio drauf steht, werden möglichst naturbelassene Rohstoffe eingesetzt. Biohersteller verwenden deshalb in erster Linie frisch gemahlenes Vollkornmehl, das viele Ballast- und Mineralstoffe enthält. Außer Weizen kommen auch Dinkel, Hafer, Einkorn und glutenfreie Pseudogetreide wie Mais, Amaranth, Reis oder Buchweizen zum Einsatz. Manchmal muss es auch helles Mehl aus ökologischem Anbau sein: Biskuits und Blätterteigbrezelchen schmecken damit einfach besser. Bei den Fetten setzen Biofirmen auf ungehärtete pflanzliche Fette wie beispielsweise Margarine.

Bienenhonig, Vollrohrzucker, Rohrohrzucker, Reissirup und Apfeldicksaft bieten neben der gewünschten Süße noch ein paar Nährstoffe zusätzlich, wenn auch nur in geringen Mengen. Letztendlich hängt die Wahl des Süßungsmittels vom "Biss" ab: Honig macht Müsliriegel und Kekse eher geschmeidig, mit Vollrohr- und Rohrohrzucker wird es richtig knusprig.

Letzte Aktualisierung: 13.08.2019