Bio im Alltag


Schokolade und Pralinen

Verschiedene Schokoladen im Regal. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Beispiele für Bioschokolade, Foto: T. Stephan, BLE

Süßer Biogenuss

Hauptzutaten für Bioschokolade sind Kakaomasse, Kakaobutter, Zucker, Milchpulver und Gewürze. Viele Schokoladenhersteller beziehen die Kakaobohnen aus fairem Handel. Den kleinbäuerlichen Betrieben in den Erzeugerländern sichern die höheren Preise für die Rohware eine angemessene und verlässliche Existenz. Bei der Herstellung von Bioschokolade ist handwerkliches Können gefragt. Viele Biohersteller verzichten auf Lecithin als Emulgator. Sie investieren lieber mehr Zeit - die Schokoladenmasse muss über viele Stunden gerührt und sorgfältig temperiert werden, damit das Ergebnis zart und schmelzend wird.

Besondere Handwerkskunst verlangt die Herstellung hochwertiger Biopralinen. Die Zutaten für die edlen Füllungen - Zucker, Kakao, Butter, Sahne, Nüsse, Früchte, Obstbrände, echte Vanille und ätherische Öle - sind sorgfältig ausgewählt. Rohkörper und Garnierungen werden traditionell von Hand gefertigt. Das Ergebnis sind kleine Kunstwerke, die auf der Zunge zergehen.

Rechtsvorschriften

Pralinen, Schokolade und all die anderen süßen Verlockungen müssen die Anforderungen der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau erfüllen, wenn sie mit Begriffen wie "Bio" oder "Öko" ausgelobt sind. Dann müssen laut EU-Rechtsvorschriften mindestens 95 Prozent der landwirtschaftlichen Zutaten aus ökologischem Anbau stammen. Und die restlichen fünf Prozent? Dies dürfen nur Zutaten sein, die in ökologischer Qualität nicht verfügbar sind.

Letzte Aktualisierung: 02.06.2017