Schokolade und Pralinen

Schokolade und Pralinen

Hauptzutaten für Bio-Schokolade sind Kakaomasse, Kakaobutter, Zucker, Milchpulver und Gewürze. Viele Schokoladenhersteller beziehen die Kakaobohnen aus fairem Handel. Den kleinbäuerlichen Betrieben in den Erzeugerländern sichern die höheren Preise für die Rohware eine angemessene und verlässliche Existenz. Bei der Herstellung von Bio-Schokolade ist handwerkliches Können gefragt. Viele Bio-Hersteller verzichten auf Lecithin als Emulgator. Sie investieren lieber mehr Zeit - die Schokoladenmasse muss über viele Stunden gerührt und sorgfältig temperiert werden, damit das Ergebnis zart und schmelzend wird.

Besondere Handwerkskunst verlangt die Herstellung hochwertiger Bio-Pralinen. Die Zutaten für die edlen Füllungen - Zucker, Kakao, Butter, Sahne, Nüsse, Früchte, Obstbrände, echte Vanille und ätherische Öle - sind sorgfältig ausgewählt. Rohkörper und Garnierungen werden traditionell von Hand gefertigt.

Rechtsvorschriften

Pralinen, Schokolade und all die anderen süßen Verlockungen müssen die Anforderungen der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau erfüllen, wenn sie mit Begriffen wie "Bio" oder "Öko" ausgelobt sind. Dann müssen laut EU-Rechtsvorschriften mindestens 95 Prozent der landwirtschaftlichen Zutaten aus ökologischem Anbau stammen. Und die restlichen fünf Prozent? Dies dürfen nur Zutaten sein, die in ökologischer Qualität nicht verfügbar sind.

Letzte Aktualisierung 18.10.2021

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