Tag des Regenwurms

Tag des Regenwurms

Regenwürmer sind kleine Helden mit großer Wirkung! Anlässlich des Tages des Regenwurms am 15. Februar schauen wir auf die fleißigen Tiere, die besonders in der Bio-Landwirtschaft unerlässliche Partner beim Aufbau der Bodenfruchtbarkeit sind.

Ein lockerer, nährstoffreicher Boden ist die optimale Grundlage für ein gesundes Pflanzenwachstum. Dafür pflügen, grubbern, wenden und düngen Landwirtinnen und Landwirte ihre Äcker – meist mit hohem Aufwand und neuester Technik. Sie können sich aber auch auf tierische Unterstützung verlassen: Regenwürmer übernehmen diese Aufgaben gerne. Unermüdlich graben sie sich durch den Boden, lockern damit die Bodenstruktur, verbessern die Luftzufuhr und steigern den Nährstoffaustausch zwischen den einzelnen Bodenschichten. Gleichzeitig kann dadurch Regen schneller versickern und es wird weniger kostbarer Boden weggespült.

Regenwurm-Quiz

Wie atmen eigentlich Regenwürmer? Wo ist bei ihnen der Kopf? Und wie groß kann ein Regenwurm werden? Finden Sie es in unserem Quiz heraus.

Zum Quiz

Neben ihrer Tätigkeit als Bodenbaumeister sind Regenwürmer wahre Düngerfabriken. Sie ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenresten, Blättern und Mikroorganismen. Und Appetit haben sie reichlich: Einige Regenwürmer fressen täglich bis zur Hälfte ihres Eigengewichts! Im Darm zersetzen Pilze und Bakterien das organische Material. Der Kot enthält viel pflanzenverfügbaren Stickstoff, Phosphor und Kalium und bildet einen hervorragenden Dünger für die Pflanzen. Diesen natürlichen Kreislauf versuchen Bio-Landwirtinnen und –Landwirte möglichst aufrecht zu halten. Auf einem Hektar Bio-Acker können bis zu drei Millionen Regenwürmer ihren Teil zu diesem Kreislauf beitragen.


Film ab: Regenwürmer – die unscheinbaren Helden des Bodens


Regenwürmer aus nächster Nähe

Kinder schauen in eine Kiste voller Erde und Regenwürmer.

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Bodenfruchtbarkeit

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Letzte Aktualisierung 10.02.2021

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