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Agrarinvestitions-Förderungsprogramm (AFP)

Agrarinvestitions-Förderungsprogramm

Das Agrarinvestitions-Förderungsprogramm (AFP) ist das zentrale Programm zur Förderung von Investitionen in landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland. Derzeit läuft die Förderperiode 2014 bis 2020. Die Fördermittel stammen von der EU, vom Bund und von den jeweiligen Ländern.

Wozu soll die Förderung dienen?

Ziel der Förderung ist es, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Unternehmen und der Gartenbauunternehmen wird durch Förderung entsprechender Modernisierungsmaßnamen zu stärken. Der Fokus liegt dabei auf Investitionen in langlebige Wirtschaftsgüter, die zu einer besonders umweltschonenden und besonders tiergerechten Landwirtschaft beitragen.

Was wird gefördert?

Förderungsfähig sind betriebliche Investitionen in langlebige Wirtschaftsgüter einschließlich der Erschließungsmaßnahmen, zum Beispiel

  • Stallbauten mit höherem Platzangebot für Rinder, Schweine und Geflügel
  • Investitionen in bauliche und technische Anlagen der Tierhaltung (sofern für die jeweiligen Tierarten Tierplatzobergrenzen eingehalten werden)
  • neue Anlagen der Innenwirtschaft
  • Gewächshäuser, wenn Wärmedämmungs- bzw. Wärmerückgewinnungsmaßnahmen vorhanden sind
  • Anlage von Dauerkulturen im Obstbau
  • Lagerrräume für Obst und Gemüse

Schon begonnene Maßnahmen können nicht gefördert werden.

Welche Förderung erhält das investierende Unternehmen?

Die Regelförderung beträgt für alle Investitionen bis zu 20 Prozent des Investitionsvolumens und wird in Form eines Zuschusses gewährt.

Für die Einführung besonders tiergerechter Haltungsverfahren kann abweichend von der Regelförderung ein höherer Zuschuss  gewährt werden.

Nähere Informationen:

Infos zum Agrarinvestitionsförderungsprogramm auf der Webseite des BMEL

Letzte Aktualisierung: 07.08.2015