Erzeuger


Siebenpunkt Marienkäfer (Coccinella septempunctata)

Schaderreger: Blattläuse

Bedeutung

Coccinella septempunctata gehört zu den wichtigsten Blattlaus-Gegenspielern.

Biologie

Der Siebenpunkt-Marienkäfer ist wohl die bekannteste und in Mitteleuropa - zumindest auf landwirtschaftlichen Nutzflächen - dominierende Marienkäferart.

Siebenpunkt-Marienkäfer, Klick führt zu Großansicht in neuem Fenster
Die Käfer sind 5 bis 9 mm groß, Foto, JKI

Man findet die Käfer vorwiegend in der Krautschicht von Gehölzen, in Gehölzsäumen, Wiesen und Feldern. Die Art wechselt, wie viele andere Coccinelliden auch, als Käfer zu bestimmten Jahreszeiten den Lebensraum. So weichen die Käfer nach der Ernte landwirtschaftlicher Kulturen in Gras- und Krautfluren, Heckensäume etc. aus.

Käfer und Larven dieser bei uns sehr häufigen Art fressen Blattläuse. Blütenpollen ist auch ein häufiger Nahrungsbestandteil. Im Freiland wird nur eine Generation pro Jahr ausgebildet. Im Gewächshaus sind mehrere Generationen möglich. Die Überwinterung erfolgt als Käfer in Säumen unter der Laubdecke, in dichten Grasbüscheln oder in Gebäuden.

Nach der Begattung im Frühjahr legen die Weibchen 10 bis 30 Eier in die Nähe der Blattlauskolonien ab, aus denen nach etwa zehn Tagen die Larven schlüpfen. Bei ausreichender Beute und Temperatur dauert die Larvalentwicklung etwas mehr als zwei Wochen. Aus der Puppe schlüpft nach etwa einer Woche der Käfer.

Anwendungsempfehlung

Marienkäfer werden als Larven geliefert, die gleichmäßig auf die befallenen Pflanzen verteilt werden. Temperaturen um 25 Grad führen zu einem guten Regulierungserfolg.

Letzte Aktualisierung: 28.12.2010