Erzeuger


Thripobius semiluteus

Schaderreger: Thrips (Heliothrips haemorrhoidalis, Hercinothrips femoralis, Echinothrips americanus)

Thripobius lemiluteus, Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster
Die adulte Schlupfwespe ist nur circa 0,6 mm groß. Foto: K. Schrameyer

Bedeutung

Diese Art mit tropischer Verbreitung ist ein bedeutender Gegenspieler des Gewächshausthrips (Heliothrips haemorrhoidalis). Adulte Weibchen können während ihrer gesamten Lebensdauer etwa 20 bis 50 Thripslarven durch Eiablage parasitieren. 

Biologie in Kürze

Thripobius semiluteus parasitieren die 1. und 2. Larvenstadien ihrer Wirte durch Eiablage. Die parasitierten Thrips-Larven sterben ab, danach verpuppen sich die Schlupfwespenlarven. Dieser Nützling braucht für seine gesamte Entwicklung ungefähr 37 Tage.

Kopf und Thorax sind schwarz und das Abdomen gelb gefärbt. Eine erfolgreiche Parasitierung wird zunächst durch eine Gelb- dann Schwarzfärbung der parasitierten Thrips-Larven gekennzeichnet. Aus den parasitierten Thrips-Larven schlüpfen nach etwa 22 Tagen nur Parasiten-Weibchen, die sofort wieder neue Wirte parasitieren können.

Anwendungsempfehlung

Die Nützlinge werden im Puppenstadium auf Kartonkärtchen aufgeklebt und verschickt. Der Einsatz ist bei Temperaturen ab 18 Grad möglich; die Lichtintensität sollte hoch sein. Der Einsatz erfolgt unter Glas.

Achtung: Die Wirksamkeit der Schlupfwespen wird durch Ameisen gemindert.

Letzte Aktualisierung: 24.11.2010