Bio-Imkerfest

Bio-Imkerfest

Die süße Kraft des Frühlings

  • Initiator/ Impulsgeber: Betriebsleiter, Bio-Imker
  • Akteure: Betriebsleiter und gegebenenfalls Mitarbeiter der Imkerei, des Bio-Hofes, Erzieher, Lehrer, Amt für Landwirtschaft, Öko-Anbauverbände, Volkshochschule
  • Zielgruppe: Familien, Kinder, Jugendliche, Kunden, Eltern, Erzieher, Biologielehrer
  • Zielsetzung: zielgruppengerechte, anschauliche Information über Bienenhaltung, Honig und Verarbeitung
  • Teilnehmerzahl: Maximal 20 Personen pro Gruppe und Führung
  • Jahreszeit: Ganzjährig möglich; für Berufsimker besonders geeignet: Frühjahr, Herbst
  • Zeitrahmen: ca. vier Wochen Planung, je nach Umfang und Initiator
  • Veranstaltungsdauer: Ganztägig, Führung im Zweistundentakt
  • Voraussetzungen: Bienenhaltung auf dem Betrieb; Beschränkung: Für Berufsimker ist es schwierig im Sommer ein solches Fest zu machen (Arbeitsspitzen im Sommer)
  • Varianten der Aktion: Themenfeste, z. B. Erdbeerfest, Weinfest, Kartoffelfest usw.

Die Idee

Bienen sind faszinierende Lebewesen und für unsere Kulturlandschaft als Bestäuber und Sammler von großer Bedeutung. Das Betrachten eines Bienenstocks, das Begreifen von Waben und Probieren von Honig sind spannende und schöne Erlebnisse. Der Imker kann beim Imkerfest Kinder und Erwachsene mit seiner Arbeit vertraut machen und dabei die Bandbreite des Themas Bienenhaltung und der Produkte Honig, Wachs oder Gelée Royale veranschaulichen.

Die Planung

Mögliches Programm

  • Führung: Besichtigung von Beuten und Bienenweiden
  • Sinnesparcours: sehen (Bienenwabe hinter Glas), riechen (Blüten oder Honig), hören (Bienenflug Summen der Bienen in der Wabe), fühlen (alte Wabe, Wachs), schmecken (Honig, Gelée Royale)
  • Brotzeit (Honigbrote) im Feld oder auf dem Betrieb
  • Verarbeiten von Bienenwachs (Wachskerzen drehen)
  • Thematische Spiele, z. B. Bienen-Quiz

Verpflegungstipps

  • Butterbrote mit Honig, Honig-Backwaren
  • Milch und Tee, Bio-Säfte, für die Erwachsenen Honigwein (Met)

Sonstige Tipps

  • Vorher die Beuten besichtigen und Verletzungsquellen, z. B. alte Nägel an den Bienenwohnungen, Stolperfallen, beseitigen
  • Auf dem Fest können die vorgestellten Produkte, Honig und Wachskerzen, sowie andere Hofprodukte zum Verkauf angeboten werden, gegebenenfalls den Hofladen öffnen
  • Für alle Fälle Eis zum Kühlen und Salbe bei Bienenstichen bereithalten

Kosten

  • Kosten für Verköstigung sollten bereits zu Beginn der Planung vom Betrieb kalkuliert werden; danach sollte sich dann das Angebot zum Themenfest richten
  • Kosten für den Sinnesparcours kalkulieren, eventuell muss noch das ein oder andere gebaut/ gebastelt werden

Lokale Medienarbeit

Laden Sie die lokalen Medien, vor allem Tageszeitung und Anzeigenblatt, frühzeitig ein. Falls Sie einen großen Besucherkreis ansprechen wollen,
bitten Sie die Medien gleichzeitig, Ihre Aktion in der Zeitung anzukündigen. Weisen Sie auf besondere Programmpunkte und Fotomotive hin.

Kontaktsuche/ Kooperationspartner

  • Sollte Ihr Betriebsgelände nicht geeignet sein, ein solches Fest durchzuführen, können Sie benachbarte oder kooperierende Bio-Betriebe anfragen und gegebenenfalls dort ein Hoffest rund um den Honig veranstalten.
  • Fragen Sie Ihre festen Kooperationspartner und Lieferanten, ob Sie Interesse haben, im Rahmen des Imkerfestes auch ihre Bio-Produkte vorzustellen.
  • Laden Sie gezielt Schulen aus der Umgebung zum Imkerfest ein.
  • Bieten Sie Multiplikatoren in der Region an, sich mit Ihrem Informationsmaterial zum Thema Honig bzw. ökologische Landwirtschaft zu präsentieren, z. B. Amt für Landwirtschaft, Volkshochschule, Landwirtschaftsschulen.

Rechtliche Aspekte

Versichern Sie sich auf jeden Fall bei Ihrer Haftpflichtversicherung, dass im Schadensfall Unfälle z. B. von Kindern (Bienenstiche, allergische Reaktionen)
durch die Versicherung abgedeckt sind.

Checkliste

Vier Wochen vorher

  • Termin festlegen und klären, ob es "Konkurrenzveranstaltungen" in der Nähe gibt
  • Notwendige Ausstattung organisieren, z. B. Tische, Bänke zum Essen und Trinken, Ausruhen
  • Ausstattung für Sinnes-Parcours, z. B. Tische, Gläser, Schüttelboxen, Löffel
  • Sonnenschutz oder Unterstellmöglichkeiten bei Regen bereithalten (z. B. Schleuderraum)
  • Programm festlegen
  • Einladungsverteiler erstellen, wenn vorhanden, auf der Grundlage der Kundendatei
  • Neue Zielgruppen einladen (Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Senioreneinrichtungen, Verbände, Vereine, Kirchengemeinden)
  • Ungefähre Teilnehmerzahl kalkulieren
  • Mögliche Kooperationspartner anfragen
  • Kosten kalkulieren (Bewirtung, Material, Personal, Dekoration, Sinnesparcours)

Drei Wochen vorher

  • Ankündigungsplakat bzw. Handzettel gestalten und kopieren
  • Getränke- und Speiseangebot festlegen
  • Geschirr usw. organisieren
  • Mitarbeiter suchen, wenn notwendig bzw. Aushilfen ansprechen
  • Ankündigungsplakate und Handzettel aushängen bzw. verteilen
  • Einladungen erstellen und verteilen

Zwei Wochen vorher

  • Endgültiges Programm erstellen und gegebenenfalls mit Kooperationspartnern abstimmen
  • Planung Sinnesparcours, benötigtes Material einkaufen
  • Verpflegung planen

Eine Woche vorher

  • Letzte Details mit Lieferanten und Kooperationspartnern klären
  • Lokale Medien informieren
  • Mit der Erstellung des Sinnesparcours beginnen
  • Letzte Details klären, z. B. Beuten sichten und Führungsweg abgehen

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