Fühlpfad aud dem Biohof

Fühlpfad auf dem Biohof

Ich "stehe" auf Bio!

  • Akteure: Betriebsleitung und Personal des Biohofes
  • Zielgruppe: Kundschaft und Gäste des Hofes, zum Beispiel Schulklassen, Kindergartengruppen
  • Zielsetzung: Aktive Gestaltung des Hof-Umfeldes mit Erlebnischarakter
  • Teilnehmerzahl: Unbegrenzt
  • Jahreszeit: Ganzjährig
  • Zeitrahmen: Mindestens drei Wochen Planung und Aufbau, je nach Aufwand, langfristiges Projekt
  • Voraussetzungen: Ausreichend freie Fläche und geeignetes Gelände auf dem Hof
  • Varianten der Aktion: Der ökologische Fühlpfad kann auch in Kindergärten, auf Schulhöfen, in Freilichtmuseen oder Schwimmbädern angelegt werden; mobiler Fühlpfad für Kinder- und Familienfeste; Fühlpfad in Räumen auf Karton, Sinnesparcours mit Tast- und Schüttelboxen

Die Idee

Hier geht man "unten ohne": Bieten Sie Ihren großen und kleinen Gästen eine Sinneserfahrung der besonderen Art, indem Sie einen ökologischen Fühlpfad auf Ihrem Betriebsgelände anlegen. Der Pfad kann ein unkomplizierter und einladender Anreiz sein, sich zu bewegen und mit den Füßen ein Stück Natur zu erfühlen. Der Fühlpfad kann als Dauereinrichtung oder zu bestimmten Veranstaltungen gezielt aufgebaut werden.

Die Planung

Mögliche Durchführung

  • Auswahl des Terrains: Nutzen Sie die Gegebenheiten des Hof-Umfeldes, zum Beispiel Wiese mit Bachdurchquerung, steinigen Uferrand und ergänzen Sie zusätzliche Stationen mit anderen Materialien, zum Beispiel Moospolster, Sand, feinem und grobem
  • Kies, Stroh, Tierfutter, Tannenzapfen, große und kleine Steine, Waldboden, Laub, Baumstamm zum Balancieren, Holzstückchen, Baumrinde, Holzblöcke und -bretter, Blumenblätter, Bucheckern, Kastanien. Alternativ zum Bach kann auch ein Tretwasserbecken am Ende des Fühlpfads integriert werden.
  • Kooperieren Sie beim Aufbau des Fühlpfads mit einer Schulklasse oder Jugendgruppe.
  • Organisieren Sie eine offizielle Eröffnung mit geladenen Gästen.
  • Ratespiel mit verbundenen Augen

Sonstige Tipps

  • Achten Sie darauf, dass keine Beläge benutzt werden, bei denen Verletzungsgefahr bestehen könnte, zum Beispiel scharfkantige Steine; halten Sie für alle Fälle Verbandsmaterial, Pflaster, Desinfektionsmittel bereit.
  • Den Pfad so breit konzipieren, dass auch Erwachsene ihn bequem begehen können (Vorschlag: pro Feld ein Quadratmeter)
  • Zeit für die regelmäßige Pflege des Pfades einplanen - Müll, Scherben oder stacheliges Material auf dem Barfußpfad müssen weggeräumt werden.

Kosten

  • Material für Bodenbelag, Umgrenzung und Beschilderung
  • Fragen Sie beim örtlichen Forstamt und Schreinereien an, ob man Ihnen Reste von Wald- beziehungsweise Holzmaterialien zur Verfügung stellen kann.
  • Bekanntmachung, zum Beispiel durch Plakate, Handzettel (in Fußform)

Lokale Medienarbeit

  • Information für die Medien, Einladung an Journalisten zur Einweihung, Foto und Bericht für die Medien, falls keine Pressevertreter kommen können
  • Zur Eröffnung und ersten Begehung des ökologischen Fühlpfads lokale "Prominenz" einladen wie Bürgermeister, Stadträte, Parteivorsitzende, Vereinsvorsitzende, Stadt-Marketingverantwortliche, Pfarrer, Ärzte, Heilpraktiker, Kindergartenleitung, Schuldirektionen

Personalbedarf

Eine Person für Planung und Organisation, Unterstützung bei Materialbeschaffung und Aufbau, zum Beispiel durch eine Schulklasse, Personal des Betriebes müssen den Pfad warten, pflegen und sauber halten.

Kontaktsuche/ Kooperationspartner:

  • Fragen Sie eine Schule oder Jugendgruppe in Ihrer Umgebung an, ob sie gemeinsam mit Betriebsmitarbeitern den Fühlpfad auf dem Betriebsgelände anlegen möchte.
  • Regionale BUND- oder NABU-Jugend können auch als Kooperationspartner einbezogen werden.

Rechtliche Aspekte:

Klären Sie versicherungstechnische Fragen und stellen Sie am Fühlpfad ein Hinweisschild auf "Begehung auf eigene Gefahr"

Inhaltliche Vor- und Nachbereitung:

Foto-Dokumentation, Pressespiegel

Die Checkliste

Drei Wochen vorher

  • Terrain auf dem Betriebsgelände aussuchen (Wiese als Untergrund, gerne mit Verbindung zu einem Gewässer)
  • Gegebenenfalls Zeitplan und Konzept mit der kooperierenden Schulklasse/ Jugendgruppe abstimmen
  • Material für Bodenbelag und Abgrenzung auswählen, Menge und Kosten berechnen

Zwei Wochen vorher

  • Material besorgen (vom eigenen Betrieb, beim Forstamt, Schreiner/ Sägewerk)
  • Eröffnungstermin festlegen: Gemeinde informieren, lokale "Prominenz", Multiplikatoren schriftlich einladen
  • Kindergärten, Kindergruppen und Schulen sowie Horte informieren und einladen
  • Hinweisschilder erstellen (aus Holz oder bedruckt und laminiert)
  • Presseeinladung mit Terminankündigung erstellen und an die lokalen Medien schicken
  • Handzettel (Fußform) und Plakate erstellen und an die Kundschaft und über Kooperationspartner, Lieferanten etc. verbreiten

Eine Woche vorher

  • Anlegen des Fühlpfades: Fühlpfad mit Pfosten, Seilen und Holzbrettern begrenzen (ein Feld sollte circa einen Quadratmeter groß sein)
  • Bodenbeläge wie Kies, Steine, Holz, Baumstamm zum Balancieren, Sand, Moos, Bucheckern, Kastanien etc. aufbringen
  • Hinweisschilder aufstellen
  • Bei den Medien nachtelefonieren, ob eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter kommen kann oder ein kleiner eigener Bericht mit Foto erwünscht ist

Am Eröffnungstag

  • Erstbegehung mit Prominenten, Kundschaft, Kindern
  • Fototermin mit der Presse
  • Kleiner Imbiss mit Produkten aus dem Ökologischenlandbau

Letzte Aktualisierung 04.07.2016

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