Seminar für Verbraucher

Seminar für Verbraucher

Mehr Wissen über den ökologischen Landbau

  • Initiator/Impulsgeber: Mitglieder/Mitarbeiter von Umweltverbänden, Naturschutzorganisationen, Anbauverbänden etc.
  • Akteure: Mitglieder/Mitarbeiter von Umweltverbänden, Anbauverbänden, Naturschutzorganisationen, etc., ggf. Mitarbeiter Bildungseinrichtungen, externe Referenten, Ernährungsberater
  • Zielgruppe: interessierte erwachsene Verbraucher, Mitglieder in Vereinen/ Verbänden, Berufsschulklassen
  • Zielsetzung: verbraucherorientierte, anschauliche und fundierte Informationen
  • Teilnehmerzahl: max. 30 Personen
  • Jahreszeit: unabhängig, jedoch eher nicht im Sommer
  • Zeitrahmen: max. ein Jahr, wenn in Kooperation mit Bildungseinrichtung, sonst ca. zehn Wochen Planung
  • Veranstaltungsdauer: einmalig, max. fünf bis sechs Stunden
  • Voraussetzungen: ausreichendes Grundwissen über Öko-Landbau, Erfahrung in Präsentation bzw. Lehre, Seminarraum mit ausreichender medialer Ausstattung
  • Varianten der Aktion: Seminarreihe zu verschiedenen Unterthemen

Die Idee

Viele Verbraucher wollen mehr über den ökologischen Landbau und Bio-Produkte wissen. Mit einem Seminar geben Sie die Möglichkeit zur umfassenden Information. Sie veranstalten das Seminar selbstständig oder in Kooperation mit einer örtlichen Bildungseinrichtung. Als zusätzliche externe Referenten laden Sie Bio-Bauern oder Ernährungsberater ein.

Die Planung

Mögliches Programm

  • 8.30 Uhr: Gemeinsames Bio-Frühstück, Vorstellungsrunde mit Kennenlernspiel
  • 9.00 Uhr: Bio-Wissens-Quiz
  • 9.30 Uhr: Erfahrungsbericht von Bio-Bauern
  • 10.00 Uhr: Selbstständiges Erarbeiten von Themen in Gruppenarbeit: z. B. anhand von Produktgruppen oder Unterthemen wie "Kontrollen", "Preise"
  • 11.30 Uhr: Verkostung, 30 Min. Pause
  • 12.30 Uhr: Dia-Show zum Raten und Verstehen
  • 13.15 Uhr: Abschlussreferat und Feedback-Runde

Verpflegungstipps

  • Zum Bio-Frühstück mit Obst und Rohkost garnierte Brötchenplatten (z. B. süß/salzig), ggf. Eier; Müsli-Buffet mit Molkereiprodukten
  • Milch, Tee, Kaffee, Getreidekaffee

Sonstige Tipps

  • Das Seminar kann sowohl als geschlossene Veranstaltung für definierte Teilnehmergruppen (z. B. für Berufsschulklassen, Verbände) als auch als offene Veranstaltung mit freier Anmeldung für jedermann durchgeführt werden.
  • Die offenen Seminare können Sie selbstständig anbieten (als Veranstaltung Ihrer Organisation) oder im Rahmen des Programms einer örtlichen Bildungseinrichtung. Vorteil: Sie können auf die Räumlichkeiten, Ausstattung und Verwaltung der Bildungseinrichtung zurückgreifen.
  • Suchen Sie zu Ihrem Thema/Ihren Themen externe Referenten, vor allem aus dem Bereich ökologischer Landbau (z. B. Bio-Bauern, Bio- Verarbeiter), die Informationen "aus erster Hand" geben können.

Kosten

  • Verpflegungskosten
  • ggf. Raummiete, Honorar für Referenten
  • Info- und Lehrmaterial, Handouts
  • Kosten für Arbeitsmaterialien (Flipcharts, Stifte)
  • Teilnehmergebühr (abhängig vom Verpflegungsaufwand und Honorar für Referenten)

Lokale Medienarbeit

Bei offenen Veranstaltungen informieren Sie die lokalen Tageszeitungen und die Anzeigenblätter bereits mehrere Wochen vorher. Veranlassen Sie so früh wie möglich die Aufnahme in Veranstaltungskalender und Programme (lange Vorlaufzeiten).

Projektplanung

  • Zeitbedarf: bis zu einem Jahr für Planung, wenn Veranstaltung im Programm einer Bildungseinrichtung aufgenommen werden soll; ca. zehn Wochen zur Vorbereitung des Seminars
  • Personalbedarf: abhängig vom Umfang des Seminars (Seminarleitung/ Moderation, Referenten, Hilfen bei Verpflegung etc.)

Kontaktsuche/Kooperationspartner

  • Nehmen Sie Kontakt zu den Fachbereichsleitern (Umwelt, Gesundheit, Ernährung) örtlicher Bildungseinrichtungen auf.
  • Interessierte Gruppen können Sie z. B. bei Berufsschulen, Vereinen und Verbänden finden.
  • Mögliche Referenten aus dem Bereich ökologischer Landbau aus Ihrer Region können Sie u. a. bei den regionalen Anbauverbänden erfragen.

Rechtliche Aspekte

Sprechen Sie ggf. Fragen zu Genehmigungen, Versicherungen, Anmeldungen mit Ihrem Kooperationspartner ab. Informieren Sie sich bei Ihrer Haftpflichtversicherung, ob Ihr Seminar angemeldet werden muss.

Agenda zur Planung und Vorbereitung

Vorüberlegungen

  • Zielgruppe festlegen, offene oder geschlossene Veranstaltung?
  • ggf. Kooperationspartner suchen
  • Termin festlegen, Schulferien vermeiden Parallelveranstaltungen beachten
  • Ort/Räumlichkeiten wählen (Kochgelegenheit, Größe des Raumes/der Räume, Ausstattung mit medialer Technik)

Entwicklung des Ablaufs

  • Mitwirkende Referenten anfragen, z. B. Bio- Bauer, Bio-Verarbeiter, Bio-Händler und/oder Ernährungsberater
  • Wahl der Präsentation Referat und/oder Gruppenarbeit (Plenum/Arbeitsgruppen) bzw. Mischform? Für Gruppenarbeit müssen ein ausreichend großer Raum oder mehrere Räume zur Verfügung stehen.
  • Aufgabenstellungen/Fragen formulieren z. B. für Arbeitsgruppen
  • Ablaufplan der Veranstaltung entwerfen (mit Zeitangaben – nicht zu knapp kalkulieren)
  • Abschluss/Feedback einplanen
  • Ablauf zur Probe durchspielen, um Zeiteinschätzungen realistisch anzupassen
  • Durchsprechen der Veranstaltung mit den beteiligten Referenten, ggf. gemeinsam entwickeln

Ankündigung

  • Presseinfo/Kurzmitteilung mit Angaben zu Inhalt, Zeit, Ort, Zielgruppe, Kosten, KontaktdatenMedien auswählen, d. h. Tageszeitung, Anzeigenblatt,
  • Veranstaltungskalender und Programme (Redaktionsschlüsse beachten!)

Planung/Arbeitsmaterialien

  • Für Vortrag Folien, Dias, ggf. Powerpoint-Präsentation, Technik: Beamer, Laptop, Overheadprojektor, Videogerät, DVD-Player
  • Für Gruppenarbeit Papier/Wandzeitungen, Stifte, Klebeband, Flipchart/Pinwände
  • Für Infotisch Prospekte, Bücher, Kataloge, Kochbücher
  • Für Verkostung Produkte, ggf. Besteck/Geschirr, Dekoration
  • Für Kochaktion Küche und Küchenausstattung, Zutaten, Geschirr

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