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Der Lachs

Biofisch, Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster
Foto: Deutsche See

Der Lachs gehört, wie auch die Forelle, zu der Familie der Salmoniden. Der atlantische Lachs (Salmo salar) verbringt seine Jugendzeit im Süßwasser der Flüsse, wandert dann ins Meer und kommt zum Laichen zurück in die Süßgewässer zu seinen Laichplätzen im Oberlauf der Flüsse. Da er bis zur Geschlechtsreife im Süßwasser lebt, zählt Lachs zu den Süßwasserfischen.

Kennzeichnend für alle lachsartigen Fische ist deren zwischen Rücken- und Schwanzflosse lokalisierte sogenannte Fettflosse.

Aufgrund drastischer Rückgänge der Bestände wurden zeitweise an der US-amerikanischen, kanadischen und auch an der norwegischen Küste totale Fangverbote erlassen. Mittlerweile sind in begrenzten Umfang Fänge zulässig, Wildfänge des atlantischen Lachses gelangen aber nur sehr selten auf den Markt.

Etabliert hat sich jedoch eine Haltung der Lachse in Aquakulturen. Dort werden Lachse in Netzen gehalten, die im Meer verankert sind und von Meerwasser durchströmt werden. Die Fischeier werden im Süßwasser bebrütet, die Tiere anschließend einjährig mit einer Größe von zwölf bis 15 Zentimetern in die Netzgehege verbracht. Dort wachsen sie dann in zwei bis drei Jahren aus.

Lachs aus ökologischer Aquakultur

In ökologischen Aquakulturen können sich die Fische ihrer Art entsprechend in großzügig angelegten Netzgehegen ausschwimmen. Sie bekommen eine Ernährung, die im Rahmen der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau auf ihre Bedürfnisse bestmöglich abgestimmt ist. Lachse in der ökologischen Tierhaltung werden mit Biogetreide und Resten aus der nachhaltigen Fischerei gefüttert. Zudem fangen sich die Tiere weiteres natürliches Futter. Garnelenschrot, naturbelassene Hefen und Algen sorgen für die natürliche orangerote Färbung des Fleisches.

Dank der deutlich geringeren Besatzdichte in der ökologischen Lachshaltung ist der Krankheitsdruck geringer als in anderen Haltungsformen, so dass auf vorbeugende Medikamentenfütterung verzichtet werden kann.

Biolachs wird in Deutschland wie folgt vermarktet:

  • frisch mit und ohne Kopf,
  • in Scheiben,
  • als Filet mit und ohne Haut,
  • tiefgefroren (in Scheiben oder Filet),
  • geräuchert oder
  • gebeizt.

Lachs eignet sich zum Braten, Grillen, Kochen und Dünsten.

Letzte Aktualisierung: 04.11.2015