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Die Forelle

Die Forellen gehören ebenso wie die Lachse zur Familie der Salmoniden. Es gibt sie in vielen verschiedenen lokalen Rassen und Formen, die sich in Lebensweise und Körperform voneinander unterscheiden. Die bekanntesten Arten sind die Bach- und die Regenbogenforelle.

Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

Vier Bioforellen auf Eis. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Die Frische dieser Bachforellen erkennt man an den klaren Augen. Foto: Deutsche See GmbH

Die Regenbogenforelle war ursprünglich nur in den Küstengebieten Nordamerikas verbreitet. Heute wird sie in Deutschland als Süßwasserfisch gezüchtet, lebt aber zum Teil auch in freien Gewässern. Hauptnahrung sind Insekten, Krebse und kleinere Fische.

Bachforelle (Salmo trutta fario)

Die Bachforelle ist die in Europa heimische Forellenart. Sie liebt kalte, sauerstoffreiche und schnell fließende Gewässer bis in eine Höhe von 2.500 Metern über dem Meeresspiegel. Als Hauptnahrung dienen den Bachforellen Insekten, Flohkrebse, kleine Schnecken und Würmer.

Forellen aus ökologischer Aquakultur

Junge Forellen. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Diese jungen Regenbogenforellen werden zur Mast in ökologisch bewirtschafteten Teichen gehalten. Foto: Thomas Stephan, BLE

In 1.000 Litern Wasser wachsen in der ökologischen Aquakultur maximal zehn Kilogramm Fische heran. Dies ermöglicht es den Tieren, Schwärme zu bilden und den Teich aktiv zu durchschwimmen. Die ständige Bewegung wirkt sich positiv auf die Qualität des Fleisches und die Tiergesundheit aus.

Forellen in der ökologischen Tierhaltung werden mit Biogetreide und Resten aus der nachhaltigen Fischerei gefüttert. Zudem suchen sich die Tiere weiteres natürliches Futter wie Flohkrebse und Insekten. Zur Fütterung von Lachsforellen und großen Regenbogenforellen, die eine rötliche Fleischfarbe haben, werden in der ökologischen Forellenzucht natürliche Hefen in der Fütterung eingesetzt.

Letzte Aktualisierung: 04.11.2015