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Tilapia

Bio-Tilapia, Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster
Tilapia ist in Deutschland noch relativ unbekannt. Foto: Deutsche See

Unter dem Namen Tilapia gehandelte Fische gehören zur Familie der Buntbarsche. Vertreter dieser artenreichen Familie sind in den tropischen und subtropischen Gebieten von Afrika, Madagaskar, Südamerika und Asien beheimatet. Ursprünglich stammt der Tilapia aus dem Nilgebiet. Die weite Verbreitung zeigt, dass der Fisch sehr anpassungsfähig an seine Umgebung ist, meist verdrängt er hierbei andere Arten.

Tilapia leben bei Wassertemperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius. Als guter Futterverwerter wächst er bei optimalen Temperaturen sehr schnell. Die meisten der Tilapiaarten sind Pflanzenfresser.

Tilapia aus ökologischer Aquakultur

In Projekten der technischen Zusammenarbeit wird die Tilapiazucht zur Eindämmung von chronischem Einweißmangel in Entwicklungsländern gefördert.  Der Fisch ist zudem relativ widerstandsfähig gegenüber Krankheiten - eine Eigenschaft, die für Entwicklungsprojekte genauso wichtig ist wie für die Haltung in ökologischer Aquakultur.

Der Tilapia ist mit seinem weichen und süßen Fleisch in Deutschland noch relativ unbekannt. Nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation werden Tilapien aber auch für die europäischen Märkte immer wichtiger.

Tilapia aus ökologischer Aquakultur wird in Deutschland üblicherweise filetiert gehandelt. Er kommt frisch und gefroren in den Handel. Der ökologische Vorzug der tiefgefrorenen Ware ist, dass auf Flugtransporte verzichtet werden kann. Der Fisch eignet sich zum Braten, Grillen, Kochen und Dünsten.

Letzte Aktualisierung: 04.11.2015