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Allgemeines zu Biogetränken

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In Deutschland wird hauptsächlich Weißwein angebaut. Foto: Dominik Menzler

Säfte und Fruchttrunke

Für das Sortiment der alkoholfreien Getränke produzieren Biohersteller hauptsächlich Säfte. Zum Teil werden auch Fruchttrunke angeboten. Diese Fruchttrunke findet man bei Säften mit viel Säure (Sanddorn, Schlehe etc.), die mit Wasser verdünnt werden müssen, um überhaupt trinkfertig zu sein. Im Unterschied zu Nektaren wird bei Fruchttrunken kein Zucker eingesetzt. Falls gesüßt wird, werden meist alternative Süßungsmittel wie Obstdicksäfte oder Ahornsirup verwendet.

Fruchtsäfte werden häufig als "flüssiges Obst" bezeichnet und gelten als besonders gesund. Sie enthalten in der Regel viel Vitamin C, zum Teil auch viel Carotin. Gemüsesäfte haben im Vergleich einen niedrigeren Energiegehalt, geringere Vitamin- und höhere Mineralstoffanteile. Biosäfte eignen sich nicht nur als Durstlöscher für jeden Tag - dann am besten verdünnt mit Wasser, sondern werden auch für Fastenkuren eingesetzt. Das so genannte Saftfasten wird zum Abnehmen, häufiger aber noch zur Verbesserung des allgemeinen Befindens durchgeführt.

Große Angebotsvielfalt bei Bier

Die meisten Biere, die heute verkauft werden, sind untergärige Biere, wie beispielsweise Pils und Export. Die Unterscheidung "untergärig" und "obergärig" bezieht sich auf die Art der Hefeablagerung. Untergäriges Bier wird bei Temperaturen unter zehn Grad Celsius vergoren und die Hefe setzt sich am Boden ab. Obergärige Biere wie Kölsch, Alt und Weizen werden bei Temperaturen von 15 bis 20 Grad Celsius vergoren und die Hefe sammelt sich an der Oberfläche. Der Gärprozess bei obergärigem Bier ist kürzer, allerdings ist die natürliche Haltbarkeit auch geringer.

  • Bier mit niedrigem Stammwürzegehalt (ca. 0,7 bis 1,9 Prozent vol)
  • Schankbier (2,5 bis 4,5 Prozent vol)
  • Vollbier wie Pils, Weizen, Alt, Kölsch (4,4 bis 5,7 Prozent vol)
  • Starkbier (mehr als 6 Prozent vol)

Wein

In Deutschland überwiegt der Anbau von Weißweinsorten. Aus den beiden großen Weinländern Frankreich und Italien wird viel Rotwein importiert, sowohl konventionelle wie auch Bioware. Jeder deutsche Wein muss in einer Qualitätsstufe deklariert werden. Deutscher Tafelwein ist vergleichbar mit dem französischen Vin de table und darf ausschließlich aus Weintrauben erzeugt werden, die auf zugelassenen Rebflächen geerntet wurden und von zugelassenen Rebsorten stammen. Landweine sind Tafelweine gehobener Qualität mit gebietstypischem Charakter und einer trockenen bis halbtrockenen Geschmacksrichtung.

Qualitätsweine sind gebietstypische Weine mit besonderen Anforderungen an den Reifegrad des Lesegutes. Nach einer analytischen Prüfung und sensorischen Verkostung bekommt Qualitätswein eine amtliche Prüfnummer. Man unterscheidet Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A.) und Qualitätsweine mit Prädikat (Q.b.A.m.P.). Q.b.A.-Weine stellen die größte Gruppe deutscher Weine dar, sowohl im konventionellen wie im Biobereich.

Letzte Aktualisierung: 02.11.2015