Bauerngut Templin

Das BAUERNGUT: Bio in besonderer Lage

Die Hofstelle liegt an einem landschaftlich exponierten Ort, der bereits seit Jahrhunderten kultiviert wird. In seiner Eigenständigkeit als Bauernwirtschaft wurde der Betrieb 1990 wiederbelebt. Seitdem wird hier biologisch-dynamisch gearbeitet.

„Wir wirtschaften auch durchaus erfolgreich“, sagt der Landwirt Jürgen Templin. „Aber wir betreiben Landwirtschaft nicht aus rein kommerziellem Interesse, sondern verstehen Landbau als Kulturimpuls. Im Zusammenspiel von Boden, Pflanzenbau, Tierhaltung und menschlicher Sorgsamkeit entsteht so ein besonderes Bio für die Region.“


Der Hof

BAUERNGUT auf den Seelower Höhen 
Maya und Jürgen Templin
Frankfurter Straße 6
15306 Lindendorf, OT Libbenichen 
Brandenburg 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-037

Tel.: 033602-428

E-Mail: bauerngut-libbenichen@web.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

300 ha Fläche, zumeist Ackerland

Tiere

90 Mutterkühe (Salers, altes Dreinutzungsrind), Jungrinder und Kälber, ein Zuchtbulle

Pflanzen

ca. 5.000 Sträucher und Bäume gepflanzt


Vielfältige Landschaft und Lebewelt

Das Bauerngut liegt auf den Seelower Höhen, am Südrand des fruchtbaren Oderbruchs im Landschaftsschutzgebiet „Pontische Hänge“ und damit in landschaftlich wie landwirtschaftlich reizvoller Lage. Ein konzentriertes Zusammentreffen unterschiedlicher Böden und Landschaften sogt hier für gegensätzliche Lebensräume und so für eine sehr vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. An Gebäuden und in der Landschaft haben der Zweite Weltkrieg und die Planwirtschaft Spuren hinterlassen, die heute noch sichtbar sind. Inzwischen ist jedoch baulich einiges entwickelt worden und im gemeinsamen Bemühen um Natur und Landschaft mit der benachbarten Gärtnerei sind Bäume und Hecken gepflanzt und Teiche angelegt worden. Die Rinderherde nutzt vor allem auch die naturnahen Flächen zum Beweiden.

„Als biodynamische Bauern haben wir das spirituelle Anliegen, auch geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft in die praktische Arbeit mit einzubeziehen.“

Faire und regionale Vermarktung

Ackerbau mit Getreide und Kartoffeln sowie Futterbau für die Mutterkuhherde sind die Hauptbetriebszweige des Hofes. Insbesondere auf den Feldern des fruchtbaren Oderbruchs wächst Brotgetreide bester Qualität, ebenso die frühen Kartoffeln.

Die Hoferzeugnisse werden nicht direkt vermarktet. Aber das Getreide findet sich beispielsweise in den verschiedensten Brotsorten der Demeter-Bäckerei „Märkisches Landbrot“. Gleichfalls sind die Kartoffeln vielfach in Naturkostfachgeschäften und auf Marktständen in Berlin und Umland erhältlich. Mit dem Bauerngut ist Jürgen Templin Gründungsmitglied des „Märkischen Wirtschaftsverbund e. V.“ und hier auch Partnerbetrieb von „fair & regional Bio-Berlin-Brandenburg“. Ziel des Verbundes ist die Stärkung von regionaler Verarbeitung und Vermarktung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse auf der Grundlage partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Verarbeitungsbetrieben, Vermarktern sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern. Sie alle sind nach Voranmeldung herzlich eingeladen, den Betrieb im Rahmen einer Führung näher kennenzulernen.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 325 ha, zumeist Ackerland
  • Fruchtfolge: Weizen, Dinkel, Lupinen, Sonnenblumen, viele verschiedene Kartoffelsorten, Kleegras, Luzerne u.a.m.
  • Tierhaltung: Etwa 50 Mutterkühe (Salers: altes Dreinutzungsrind) und ebenso viele Jungrinder und Kälber, ein Zuchtbulle
  • Aufstallung: Tie­rlaufstall mit Laufhof im Winter, Ganztagsweide im Sommer
  • Fütterung: Sommer: Weidegang, Winter: Heufütterung
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-037

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

Letzte Aktualisierung 19.03.2020

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