Bioferienhof Schmid

Demeterhof Schmid: Bestes Bio und schöne Ferien

Waldwirtschaft, Getreideanbau und Viehhaltung sind die traditionellen Standbeine des Demeterhofs von Familie Schmid, dessen Geschichte bis in den Dreißigjährigen Krieg zurückreicht. Neun Ferienwohnungen laden Gäste zum Verweilen ein.

1983 verwirklichte Manfred Schmid seine Vorstellung einer modernen Landwirtschaft ohne künstliche Hilfsmittel. Der Hof wird nach den Richtlinien des Demeter-Verbands bewirtschaftet. Seit Juli 2020 wird der Hof in einer Kooperation weitergeführt, so dass die ganze Arbeit auf mehrere Schultern verteilt ist. „Von zentraler Bedeutung sind dabei die natürlichen Kreisläufe“, sagt Schmid.


Der Hof

Demeterhof Schmid
Manfred und Bettina Schmid
Hofweg 4
73463 Westhausen
Baden-Württemberg 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Tel.: 07363-49 86 / Fax: -73 49

E-Mail: info@demeterschmid.de
Internet: www.bioferienhof.de; www.demeterschmid.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

115 ha Fläche: 68 ha Ackerland, 32 ha Grünland

Wald

15 ha Wald

Hühner

4.500 Legehennen, 3.500 Bruderhähne


Von Tieren bis Kompost

Auf dem Acker baut Manfred Schmid Dinkel und Weizen als Speisegetreide an. Die Feldfrüchte dienen den Tieren als Futter und diese liefern dafür Mist als wertvollen Dünger. Eine Hackschnitzelheizung wird mit Holz aus dem eigenen Wald betrieben, damit werden unter anderem die neun Ferienwohnungen beheizt.

„Unser Geflügel, die Legehühner der Rasse Sandy und deren Brüder, leben artgerecht in großzügig angelegten Freigehegen und Stallungen“, sagt Manfred Schmid. „Auf dem Hof wird ein Teil des Geflügels ohne Transportstress geschlachtet. Der Hof ist einer der wenigen, die das komplette Hühnerfutter selbst anbauen. Ob Mais, Erbsen oder sogar Soja, sämtliche Getreidearten und Eiweißkomponenten für das Hühnerfutter wachsen auf dem Demeterhof: 100 Prozent Bio und 100 Prozent regional. Die Eigenerzeugnisse bietet der Hofladen rund um die Uhr in Selbstbedienung an.

Der Hofladen ist rund um die Uhr geöffnet. Für die Kundschaft besteht Selbstbedienung.

Eigene Kompostwirtschaft

Auf dem Hof entsteht aus Mist, Erde und Grünschnitt durch intensive Pflege eigener Kompost. Durch mehrmaliges Wenden, Temperaturkontrolle sowie die Zugabe von Wasser und Kompost-Präparaten wird nach zwei bis vier Monaten Reifezeit wertvoller Kompost für die Felder gewonnen. Durch eine mehrgliedrige Fruchtfolge und besondere Bewirtschaftungsmaßnahmen entsteht ein hoher Humusgehalt und es wird eine bessere Bodenfruchtbarkeit erreicht.

Hofbesuche und Schulprogramme

Schülerinnen und Schüler sowie andere Interessierte sind gern gesehene Gäste auf dem Hof. Bei Führungen und Feldrundfahrten wird ihnen erklärt, wie eine artgerechte Tierhaltung, Klimaschutz, ökologische Wirtschaftsweise und vieles mehr miteinander zusammenhängen und funktionieren. Bei Hoffesten werden einem breiten Publikum auch die Merkmale des Demeter-Anbaus erläutert.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 120 Hektar
  • Fruchtfolge: individuell auf Basis einer intensiven Minimal-Bodenbearbeitung mit hohem Anteil an Leguminosen
  • Tierhaltung: 22 Rinder, 4.500 Legehennen , 40 Mastschweine, Gänse, Enten, Landgockel
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

Letzte Aktualisierung 08.06.2021

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