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Nüsse

Verschiedene Nusssorten

Nicht nur das Eichhörnchen legt sich im Herbst einen Wintervorrat mit leckeren Nüssen an. Wenn im November die Tage immer kürzer werden, macht man es sich gerne zu Hause gemütlich. Klar, dass dabei auch Nüsse geknabbert werden...

Wenn du Nüsse selbst sammeln möchtest, musst du schnell sein, bevor sie die Eichhörnchen wegholen und in Spalten oder Astgabeln verstecken oder im Boden vergraben. 

Bevor die Nüsse gegessen werden können, müssen sie getrocknet und natürlich geschält werden. 

Der beliebte Knabberspaß schmeckt nicht nur, sondern ist auch gut für Herz und Hirn. Kein Wunder, denn Nüsse enthalten eine Menge Vitamine und Mineralstoffe.

Haselnuss, Walnuss, Cashewnuss, Kokosnuss - sie alle werden Nüsse genannt. Da schüttelt der Experte gerne den Kopf, denn rein botanisch betrachtet ist nur die Haselnuss eine echte Nuss. Lassen wir die Experten darüber den Kopf schütteln und schauen wir uns die Nüsse genauer an:

Nuss oder nicht Nuss?

Entscheidend für die Frage nach der Nuss ist ihre Schale. Sie besteht aus mehreren Schichten. Sind alle Schichten "verholzt", ist die Nuss "echt". Das kannst du bei der Haselnuss gut beobachten.

  • Die Mandel ist als Rosengewächs eng mit dem Pfirsich und der Aprikose verwandt.
  • Die Erdnuss ist wiederum eine Hülsenfrucht wie die Erbse oder die Bohne.
  • Und bei der Walnuss streiten sich die Experten, ob es sich um eine Steinfrucht oder eine "echte" Nuss handelt.

Alles klar? Ob nun Nuss oder nicht Nuss, Hauptsache die Nuss schmeckt...

Sind Bionüsse anders?

Walnüsse aus der Schale

Wenn Walnüsse in den Regalen der Einkaufsläden angeboten werden, haben sie meist eine helle Schale. Von Natur aus ist die Schale von Walnüssen dunkel gefärbt. Walnüsse mit sehr hellen Schalen sind daher meist gebleicht. Bei Bionüssen gibt es das nicht, sie werden lediglich mechanisch gereinigt. Deshalb sehen Bionüsse dunkel und manchmal auch fleckig aus.

Leckeres mit Nüssen

Nüsse schmecken nicht nur pur oder geröstet und gesalzen als Knabberei. Auch beim Kochen und Backen sind Nüsse eine wertvolle Zutat.

Nüsse richtig lagern

  • Ganz und ungeschält halten Nüsse monatelang, wenn sie dunkel, trocken, kühl und luftig gelagert werden.
  • Geschälte und geriebene Nüsse müssen möglichst rasch verbraucht werden. Da die meisten Nussorten viel Fett enthalten, können sie schnell ranzig werden. Ranzige, vertrocknete, verschimmelte oder gelblich verfärbte Nüsse nicht mehr essen!
  • Geschälte Nusskerne am besten luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren (höchstens vier Wochen), zum Beispiel in einem Schraubglas.
  • Nüsse können auch eingefroren werden, dann halten sie ein ganzes Jahr.

Neue Nusssträucher braucht das Land

Zum Glück findet das Eichhörnchen nicht alle seine Verstecke wieder. So können die vergrabenen Nüsse im Vorratslager auskeimen und im Frühjahr zu einem neuen Haselnussstrauch heranwachsen.

Haselnusssträucher lassen sich nicht nur über die Nuss vermehrt werden, sondern auch über so genannte Ableger. Dazu werden im Frühjahr junge Haselnussruten zur Erde herabgebogen und mit Boden bedeckt. In der Erde bildet dieser Zweig neue Wurzeln und kann im Herbst von der Mutterpflanze abgetrennt und an einen neuen Platz gepflanzt werden.

Haselnuss und Walnuss gehören übrigens zu den wenigen heimischen Nusssorten.

Nicht alle Menschen vertragen Nüsse!

Wer auf Nüsse allergisch ist, hat es nicht leicht: Bereits kleinste Mengen können schweren Juckreiz bis hin zur Atemnot auslösen. Da bleibt nichts anderes übrig, als einen großen Bogen um die entsprechenden Nusssorten zu machen. Bei verarbeiteten Produkten hilft nur ein genaues Studieren der Zutatenliste oder eine Nachfrage beim Hersteller.
 

Letzte Aktualisierung: 22.10.2013