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Basteln und Backen in der Osterzeit

Pflanzengefärbte Eier im Korb. Klick führt zu Großansicht in neuem Fenster.
Auch aus braunen Hühnereiern lassen sich mit Pflanzenfarben ganz wunderschöne Ostereier zaubern. Foto: Carola Vahldiek, fotolia

Wer in früherer Zeit einmal damit begonnen hat, Ostereier bunt zu färben, das weiß heute niemand mehr so genau. Gefärbte Ostereier kennt man hierzulande schon seit mehr als 800 Jahren. Damals fingen die Menschen an, hartgekochte Eier zu verzieren, sie zu färben und am Ostersonntag zu verschenken. Und auch heute noch sind bunte, möglichst selbst gefärbte Ostereier einfach schön und gehören zum Osterfest dazu.

Am allerbesten lassen sich weiße Eier färben. Die sind aber immer schwieriger zu bekommen, denn mehr und mehr Eier in den Läden und auf den Märkten sind braun. Mit bio oder nicht bio hat die Farbe eines Hühnereis allerdings wenig zu tun. Die Farbe hängt allein von der Hühnerrasse ab. Zu erkennen ist das an den Ohrläppchen der Legehennen: Hat die Henne weiße Ohrläppchen? Dann legt sie vermutlich weiße Eier. Braune Eier stammen meist von Hennen mit roten Ohrscheiben. Übrigens: Hennen, die weiße Eier legen, tun das immer – ganz egal, was sie zu fressen bekommen oder welche Jahreszeit gerade ist.

Eier von Biohennen

Blick in einen Biohühnerstall. Klick führt zu Großansicht in neuem Fenster.
So ein Biohühnerstall ist hell und geräumig. Die Tiere können ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben und haben Zugang ins Freie.
Foto: Europäische Kommission, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Biohennen haben ausreichend Platz, um all das zu tun, was Hühner gerne machen: Herumlaufen, ein Staub- oder Sandbad nehmen, um das Gefieder sauber zu halten oder einfach gemütlich in der Sonne liegen. Eine artgerechte Haltung ist in den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau vorgeschrieben.

Bei Hühnern gibt es eine ausgeprägte Rangordnung. Deshalb ist es wichtig, dass schwächere Tiere ausweichen können, wenn eine stärkere Henne den Raum beansprucht. Für Hennen ist es ganz natürlich, den größten Teil des Tages mit der Futtersuche zu verbringen.
Ich wollt, ich wär ein Biohuhn


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In der Küche ist das Ei ein echter Verwandlungskünstler. Wir kennen es weich gekocht als Frühstücksei, hart gekocht als Osterei, als Spiegelei oder Rührei. Auch in ganz vielen Lebensmitteln sind Eier enthalten. Zum Beispiel in Nudeln, Kuchen und Gebäck, Desserts und in zahlreichen Fertiggerichten.
Die Nummer auf dem Ei

Letzte Aktualisierung: 17.03.2016