Flächenförderung

Förderung des Ökolandbaus in den Bundesländern

Hier finden Sie die flächenbezogene Förderung bei Einführung und Beibehaltung ökologischer Wirtschaftsweisen sowie den Kontrollkostenzuschuss in den einzelnen Bundesländern.

Förderung des Ökolandbaus in Baden-Württemberg

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/Hektar
Kulturart1.-2. Jahr3. -5. Jahrab 6. Jahr
(Beibehaltung)

Öko-Kontrollkostenzuschuss: 60 Euro pro Hektar bis max. 600 Euro pro Betrieb. Die Kombination mit ausgewählten AUK-Maßnahmen unter Kumulierung der Prämie auf der selben Fläche ist zulässig.

Weitere Informationen: Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT) Baden-Württemberg

(Stand: 20.03.2018)

Ackerland350230230
Grünland350230230
Gartenbauflächen935550550
Dauerkultur1.275750750

Förderung des Ökolandbaus in Bayern

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/Hektar
Kulturart1.-2. Jahr3. -5. Jahrab 6. Jahr
(Beibehaltung)

Für max. 15 ha ist ein Kontrollkostenzuschuss von 35 Euro pro Hektar und Jahr möglich; der Fördersatz ist gestaffelt: zwischen 100 und 100 Hektar Landfläche 90 Prozent Fördersatz, an dem 200. Hektar 80 Prozent.

Bei Betrieben mit mehr als 70 Prozent Hauptfutterfläche muss jährlich ein Mindestviehbesatz (Durchschnittsbestand) im Betrieb von 0,3 GV pro Hektar Hauptfutterfläche eingehalten werden.

Die Kombination mit ausgewählten AUK-Maßnahmen unter Kumulierung der Prämie auf der selben Fläche ist zulässig.

Weitere Informationen: Förderwegweiser Agrarumweltmaßnahmen (AUM) Bayern

(Stand: Februar 2017)

Ackerland350273273
Grünland350273273
Gärtnerisch genutzte Flächen915468468
Dauerkulturen1.250975975

Förderung des Ökolandbaus in Brandenburg und Berlin

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/ Hektar
Kulturart1.-2. Jahr3. -5. Jahrab 6. Jahr
(Beibehaltung)

Zusätzlich gilt für Dauergrünland: Beregnung und Meliorationsmaßnahmen sind auf den geförderten Flächen nicht zulässig. Das Unternehmen muss einen mittleren jährlichen Tierbesatz von mindestens 0,5 RGV je Hektar Futterfläche nachweisen.

Die Kombination mit ausgewählten AUK-Maßnahmen unter Kumulierung der Prämie auf der selben Fläche ist zulässig.

Weitere Informationen: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft: Förderprogramm KULAP

(Stand: Februar 2018)

Ackerland209209209
Grünland210210210
Gemüse (inkl. Erdbeere, Heil- und Gewürzpflanzen, Beerenobst, Zierpflanzen)415415415
Kern- und Steinobstanlagen750750750
sonstige Dauerkulturen (Beeren, Waldobst)665665665

Förderung des Ökolandbaus in Hamburg

 

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/ Hektar

Kulturart 1.-2. Jahr3.-5. Jahrab 6. Jahr (Beibehaltung)
Ackerland270170170
Grünland270170170
Gemüse750300300
Dauer- und Baumschulkulturen1.170720720

Öko-Kontrollkostenzuschuss: 35 Euro/ha, max. 530 Euro pro Betrieb

Auslaufende Verpflichtungen werden bis zum 21.12.2014 verlängert.

Eswurde noch keine abschließende Entscheidung getroffen, ob Neuanträge in 2014 gestellt bzw. bewilligt werden können.

(Stand: März 2014)

Weitere Informationen:

Richtlinie der Freien und Hansestadt Hamburg zur Gewährung von Fördermitteln für die markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung, Förderung der Einführung und Beibehaltung ökologischer Anbauverfahren
im gesamten Betrieb

Förderung des Ökolandbaus in Hessen

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/Hektar
Kulturart1.-2. Jahr3. -5. Jahrab 6. Jahr
(Beibehaltung)
 
  • Öko-Kontrollkostenzuschuss: 50 Euro pro Hektar bis max. 600 Euro pro Betrieb
  • Förderung von Grünlandflächen: Mindesviehbesatz von 0,3 RGV pro Hektar Dauergrünland
  • Die Kombination mit ausgewählten AUK-Maßnahmen unter Kumulierung der Prämie auf der selben Fläche ist zulässig.

Weitere Informationen: Hessische Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflege-Maßnahmen (HALM)

(Stand: Februar 2018)

Ackerland260260260
Grünland190190190
Gemüse inkl. Rhabarber, Erdbeeren, Heil- und Gewürzpflanzen, Küchenkräuter, Artischocken, Gemüse und Pilze unter Glas, Hopfen, Tabak420420420
Dauerkulturen750750750

Förderung des Ökolandbaus in Mecklenburg-Vorpommern

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/Hektar
Kulturart1.-2. Jahr3. -5. Jahrab 6. Jahr
(Beibehaltung)
 
  • Öko-Kontrollkostenzuschuss: 50 Euro pro Hektar bis max. 600 Euro pro Betrieb.
  • Die Kombination mit ausgewählten AUK-Maßnahmen unter Kumulierung der Prämie auf der selben Fläche ist zulässig.

Weitere Informationen: Extensivierungsprogramm

(Stand: Februar 2018)

Ackerland260200200
Grünland260200200
Feldgemüse835330330
Dauerkulturen1.150675675

Förderung des Ökolandbaus in Niedersachsen und Bremen

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/Hektar
Kulturart1.-2. Jahr
(Umstellungszeit)
3. -5. Jahr
(Beibehaltung)
Ackerland403273
Grünland403273
Gemüse900390
Dauerkulturen1275750

Öko-Kontrollkostenzuschuss 50 Euro Hektar bis max. 600 Euro pro Unternehmen.

Die Kombination mit ausgewählten AUK-Maßnahmen unter Kumulierung der Prämie auf der selben Fläche ist zulässig.

(Stand: November 2019)

Weitere Informationen:

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Informationen zu Agrarumweltmaßnahmen)

Förderung des Ökolandbaus in Nordrhein-Westfalen

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/Hektar
Kulturart1.-2. Jahr3. -5. Jahrab 6. Jahr
(Beibehaltung)

Öko-Kontrollkostenzuschuss: 50 Euro pro Hektar bis max. 600 Euro pro Betrieb.

Zusätzlich gilt für Dauergrünland: Das Unternehmen muss einen Viehbesatz von mindestens 0,3 RGV je Hektar Dauergrünland einhalten.

Keine Umwandlung von Dauergrünland in Ackerland und kein Pflegeumbruch.

Die Kombination mit ausgewählten AUK-Maßnahmen unter Kumulierung der Prämie auf der selben Fläche ist zulässig.

Ackerland520260260
Grünland330220220
Gemüse, Zierpflanzen1.440400 400
Dauerkulturen inkl. Baumschulpflanzen 2.160940940
Unterglasfläche6.0005.0003.800

(Stand: Februar 2017)

Weitere Informationen und Quelle:

Förderung des Ökolandbaus in Rheinland-Pfalz

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/Hektar
Kulturart1.-2. Jahr3. -5. Jahrab 6. Jahr
(Beibehaltung)

* Bei Rebflächen in abgegrenzten Steil- und Steilstlagen/Terrassen Kumulierungsmöglichkeit mit der Maßnahme "umweltschonender Steil- und Steilstlagenanbau". Die dort gewährten Prämien (Steillagen: 765 Euro pro Hektar; Steilstlagen: 2.555 Euro pro Hektar) werden um 300 Euro pro Hektar erhöht)

Die Kombination mit ausgewählten AUK-Maßnahmen unter Kumulierung der Prämie auf der selben Fläche ist zulässig.

Ackerland300175175
Grünland300175175
Gemüsebau700300300
Kern-/Steinobst in Vollpflanzung930720720
Bestockte Rebflächen900*580580
Bestockte Rebflächen in Steillagen (>30%)*

1.065

1.065 1.065
Bestockte Rebflächen in Steilstlagen (>50%)*2.8552.8552.855

(Stand: Februar 2015)

Weitere Informationen:

Forum ländlicher Raum: Allgemeine Informationen zu PAULa (Programm Agrar-Umwelt-Landschaft)

Förderung des Ökolandbaus in Saarland

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/Hektar
Kulturart1.-2. Jahr3. -5. Jahrab 6. Jahr
(Beibehaltung)

Öko-Kontrollkostenzuschuss: 40 Euro pro Hektar bis max 550 Euro pro Betrieb.

Wenn Grünlandanteil der LF > 50 Prozent: Mindestviehbesatz von 0,3 RGV pro Hektar Grünland.

Die Kombination mit ausgewählten AUK-Maßnahmen unter Kumulierung der Prämie auf der selben Fläche ist zulässig.

Ackerland225189189
Grünland225189189
Gemüse531324324
Dauerkulturen und Baumschulpflanzen855675675

(Stand: Februar 2018)

Weitere Informationen:

Plan zur Entwicklung des ländlichen Raums im Saarland

Förderung des Ökolandbaus in Sachsen

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/ Hektar

Kulturart1.-2. Jahr3. -5. Jahrab 6. Jahr
(Beibehaltung)

Öko-Kontrollkostenzuschuss: 40 Euro pro Hektar bis max. 550 Euro je Unternehmen.

Führung schlag- bzw. anlagenbezogener Aufzeichnungen.

Diverse Maßnahmekombinationen mit naturschutzgerechter Acker- und Grünlandbewirtschaftung sind möglich, teilweise mit und teilweise ohne Kumulierung je nach Förderbedingungen / Zuwendungsvoraussetzungen.

Ackerland330230230
Grünland330230230
Gemüseflächen935413413
Dauerkulturen (zum Beispiel Obst- und Weinbau)1.410890890

(Stand: Oktober 2019)

Weitere Informationen:

Förderprogramme in den Bereichen Umwelt, Landwirtschaft, Ländlicher Raum und Forst

Förderung des Ökolandbaus in Sachsen-Anhalt

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/Hektar
Kulturart1.-2. Jahr3. -5. Jahrab 6. Jahr
(Beibehaltung)

Öko-Kontrollkostenzuschuss: 50 Euro pro Hektar bis max. 600 Euro pro Unternehmen.

Die Kombination mit ausgewählten AUK-Maßnahmen unter Kumulierung der Prämie auf der selben Fläche ist zulässig.

Ackerland230 230230
Grünland230230230
Gemüse415415415
Dauerkulturen750750750

(Stand: Februar 2015)

Weitere Informationen:

Übersicht der elektronischen Agraranträge

Förderung des Ökolandbaus in Schleswig-Holstein

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/Hektar
Kulturart1.-2. Jahr3. -5. Jahrab 6. Jahr
(Beibehaltung)

Öko-Kontrollkostenzuschuss: 50 Euro pro Hektar bis max. 600 Euro pro Unternehmen.

Zusätzlich gilt für Dauergrünland: Das Unternehmen muss einen Viehbesatz von mindestens 0,3 RGV je Hektar Dauergrünland einhalten.

Die Kombination mit ausgewählten AUK-Maßnahmen unter Kumulierung der Prämie auf der selben Fläche ist zulässig.
Ackerland364234234
Grünland364234234
Gemüse935360360
Dauerkulturen1.125750750

(Stand: Förderperiode 2014-2020)

Weitere Informationen:

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume: Förderung des Ökologischen Landbaus

Förderung des Ökolandbaus in Thüringen

Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/Hektar
Kulturart1.-2. Jahr3. -5. Jahrab 6. Jahr
(Beibehaltung)

Zuschuss zu den Kontrollkosten: 50 Euro pro Hektar, max. 600 Euro je Betrieb.

Ackerland280 280210
Grünland und Streuobstwiesen280280210
Gemüse, Duft-, Heil-, und Gewürzpflanzen590 590 360
Dauerkulturen950950750

(Stand: Februar 2018)

Weitere Informationen:
Programm zur Förderung von umweltgerechter Landwirtschaft, Erhaltung der Kulturlandschaft, Naturschutz und Landschaftspflege in Thüringen (KULAP 2014)


Mehr Informationen zur Förderung

Hier finden Sie weitere Fördermöglichkeiten in den einzelnen Bundesländern.

 

Letzte Aktualisierung 10.03.2015

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