Saattechnik

Saattechnik

Die Aussaat erfordert im ökologischen Landbau teilweise den Einsatz spezieller Geräte und Vorgehensweisen.

Sollen die Bestände später mit einer Hackmaschine durchfahren werden, so wird das Saatgut meist mit Schleppscharen bzw. mit Zweischeibenscharen in den Boden gebracht. Der Drillreihenabstand muss dabei an die Arbeitsbreite der Hackmaschine angepasst sein.

Sollen Untersaaten in einem separaten Arbeitsgang ausgesät werden, so werden in der Regel Kastenstreuer oder elektrisch angetriebene Schleuderstreuer eingesetzt. Letztere können bei der Aussaat von Gemengen problematisch sein, da das Saatgut entmischt werden kann.

Sollen Sommerzwischenfrüchte zügig nach der Körnerernte gesät werden, so stellt dies spezielle Anforderungen an die Saattechnik. Zur Aussaat bei großen Mengen von Stroh- und Ernterückständen bieten sich Scheibenschare an. Außerdem ist auf eine gute Rückverfestigung (zum Beispiel durch Packerwalzen) zu achten.

Beim Anbau von Dinkel muss die Sätechnik das großvolumige Saatgut störungsfrei ausbringen können.

Bei einer Umstellung kann die vorhandene Technik eines konventionellen Betriebes meist umgebaut und so den neuen Anforderungen angepasst werden. Es können aber auch Neuinvestitionen im Bereich der Saattechnik erforderlich sein.


Letzte Aktualisierung 09.02.2017

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